Festzinsanlage: Information
- Zinsangebot/Anzeige
Kommunalkredit Invest
- 3,00% p. a. bei 12 Monaten
- 3,30% p. a. bei 2 Jahren
- die angegebenen Zinssätze gelten bei einem Anlagebetrag ab EUR 10.000
- es wird zunächst das kostenlose Transferkonto eingerichtet
- Zinsangebot/Anzeige
Hamburg Commercial Bank
- 3,10% p. a. bei 2 Jahren
- 3,15% p. a. bei 3 Jahren
- Mindestanlage von EUR 5.000
- Auslandsanlage, Einlagensicherung über Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH und Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V.
- weitere Zinsanlagen über die Raisin-Plattform ohne nochmalige Identifizierung möglich
Eine jederzeit verfügbare Reserve ist wichtig. Aber alles, was darüber hinausgeht, sollte man gewinnbringend anlegen. Bei einer Festzinsanlage legt man Geld auf mehrere Monate oder Jahre sicher an und erhält hierfür einen Festzins, der dem Anlagekonto gutgeschrieben oder auf ein Verrechnungskonto ausgezahlt wird. Die Anlageform ist gebührenfrei und es gibt keine Kursschwankungen. Unsere Datenbank beinhaltet Festzins-Konditionen unabhängig davon, ob das Produkt von der jeweiligen Bank nun als "Festgeld", "Termingeld" oder "Sparbrief" bezeichnet wird. Begriffe wie "Festgeld" oder "Termingeld" werden meist bei Festzinsvereinbarungen für Zeiträume bis 12 Monate verwendet, dagegen werden mehrjährige Laufzeiten eher als "Sparbrief" benannt. Der bundesweite Markt für diese Festzinsanlagen ermöglicht einfache Anlagen zu Zinssätzen, die in der Spitze fast ausnahmslos über den Renditen liegen, die sich mit komplizierten Banksparplänen oder mit an Referenzwerten gekoppelten Sparkonten ergeben.
Wie lange Geld angelegt werden soll, hängt von den Sparzielen, den Zinserwartungen und vor allem vom Zeitpunkt ab, wann das Geld wieder benötigt wird. Wer eine mehrjährige Bindung scheut, kann den Anlagebetrag in Tranchen aufteilen und zu unterschiedlichen Fälligkeitsterminen anlegen. So ist ein Teil des Geldes in absehbarer Zeit immer verfügbar und kann dann bei Bedarf wieder neu angelegt werden. Eine EU-Richtlinie gibt in Bezug auf die gesetzliche Einlagensicherung EU-weit eine Mindestabsicherung von EUR 100.000 je Privatkunde vor. Dennoch ist es wichtig zu wissen, durch welche in- oder ausländische Institution die Absicherung beim jeweiligen Anbieter konkret erfolgt. Diese Information ist natürlich im Vergleich vermerkt.
Auch bei Festzinsanlagen muss man inzwischen aufpassen. So schreiben verschiedene Banken bei mehrjährigen Anlagen die Zinsen erst am Laufzeitende und ohne Zinseszinseffekt gut. Damit die Zinshöhe nicht täuscht, geben wir in der Fußnote den entsprechenden Wert bei jährlicher Zinsgutschrift an. Außerdem werden vereinzelt Festzinsanlagen mit Nachrangabrede aufgelegt. Das bedeutet aber, dass die Einlagensicherung im Falle der Pleite nicht greift. Denn diese Verbindlichkeiten werden im Insolvenzfall nachrangig - nach denen anderer Gläubiger - bedient. Angebote mit Nachrangabrede führen wir nicht auf.
Der Trend bei den Leitzinsen drehte in den vergangenen Jahren mehrmals. Nach den Jahren der Nullzinspolitik, in denen die Europäische Zentralbank (EZB) Hunderte Milliarden Euro ins Finanzsystem spülte, folgte wegen des massiven Inflationsdrucks ab Juli 2022 zunächst eine Serie von zehn Anhebungen - auf 4,50% beim Mindestbietungssatz der Hauptrefinanzierungsgeschäfte. Ab Juni 2024 senkte die EZB dann in acht Schritten auf 2,15%, danach blieben die Leitzinsen rund ein Jahr unverändert. Wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten haben Einfluss. Seit Anfang März 2026 treibt der Nahostkonflikt die Energiepreise und mit ihnen die Inflation. Die EZB hob deshalb zum 17.6.26 und zum 16.9.26 um jeweils 0,25 Prozentpunkte an. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt seitdem bei 2,65%. Anfang Oktober preisten die Geldmärkte eine weitere Anhebung um 0,25 Prozentpunkte bis Dezember nahezu vollständig ein, einen Schritt schon am 29.10.26 hielten sie für wenig wahrscheinlich.
Bei den Festzinsanlagen waren die Höchststände bereits Ende 2023 überschritten, da die Banken die absehbaren Leitzinssenkungen vorwegnahmen und vor allem lange Laufzeiten zurücknahmen. Die Gegenbewegung setzte schon vor der ersten Anhebung ein und beschleunigte sich seit September deutlich. Zahlreiche Banken erhöhten in kurzen Abständen, einige mehrfach innerhalb weniger Wochen, einzelne senken wieder. Für Anleger gilt es, selektiv Gelegenheiten zu nutzen, denn für viele Banken ist es wieder attraktiv, Einlagen aufzunehmen; der Wettbewerb ist entsprechend groß.
Relevante Änderungen bei den Festzinsangeboten
- bundesschatz.at erhöhte am 12.10.26 zwei längere Laufzeiten, und zwar die 4-jährige auf 3,10% (vorher 3,00%) und die 10-jährige auf 3,50% (vorher 3,40%).
- Klarna Bank aus Schweden senkte am 9.10.26 bei 6 Monaten auf 2,15% (vorher 2,59%) und bei 12 Monaten auf 2,95% (vorher 3,00%).
- Denzel Bank wird am 22.10.26 erhöhen: bei 6 Monaten auf 2,45% (bisher 2,25%) und bei 12 Monaten bis 5 Jahren auf 3,00% (bisher 2,75%)
- Kommunalkredit Invest erhöhte am 8.10.26. Bei den Anlagebeträgen ab EUR 10.000 bietet sie bei 6 Monaten 2,30% (vorher 2,00%), bei 12 sowie 18 Monaten 3,00% (vorher 2,80%), bei 2 sowie 3 Jahren 3,30% (vorher 3,00%) und bei 5, 8 sowie 10 Jahren 3,40% (vorher 3,00%). In sechs der acht Laufzeiten liegt sie damit unter den Inlandsanlagen vorn oder gleichauf, nur bei 6 Monaten und 5 Jahren nicht.
- Renault Bank direkt erhöhte am 8.10.26 um 0,15 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,95% (vorher 2,80%), bei 2 Jahren auf 3,05% (vorher 2,85%), bei 3 Jahren auf 3,10% (vorher 2,90%), bei 4 Jahren auf 3,15% (vorher 2,95%) und bei 5 Jahren auf 3,20% (vorher 3,00%)
- Santander Consumer Bank erhöhte am 8.10.26 bei 3 Monaten auf 2,20% (vorher 2,10%), bei 6 Monaten auf 2,40% (vorher 2,30%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,90% (vorher 2,70%) und bei 2 sowie 3 Jahren auf 3,00% (vorher 2,80%).
- Bank Direkt senkte am 5.10.26 zwei Laufzeitangebote: bei 12 Monaten auf 2,85% (vorher 3,00%) und bei 2 Jahren auf 3,00% (vorher 3,25%)
- Die Wiener Privatbank erhöhte am 2.10.26 bei 6 Monaten auf 2,35% (vorher 2,15%), bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 2,60%) und bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,85% (vorher 2,70%).
- CreditPlus Bank aus Deutschland erhöhte am 1.10.26 im Bereich von 6 Monaten bis 5 Jahren um 0,15 bis 0,35 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,60% (vorher 2,45%), bei 9 Monaten auf 2,80% (vorher 2,45%), bei 12 Monaten auf 3,00% (vorher 2,80%), bei 18 Monaten auf 3,10% (vorher 2,85%), bei 2 Jahren auf 3,15% (vorher 2,95%) und bei 3 bis 5 Jahren auf 3,25% (vorher 3,00% bei 3 Jahren, 3,05% bei 4 Jahren, 3,10% bei 5 Jahren).
- HYPO Salzburg erhöhte am 1.10.26 bei 12 Monaten auf 1,75% (vorher 1,50%).
- Die DenizBank erhöhte am 30.9.26 bei 6 Monaten auf starke 3,15% (vorher 2,45%).
- Die Hamburg Commercial Bank aus Deutschland erhöhte am 30.9.26 um 0,15 bis 0,30 Prozentpunkte: bei 2 Jahren auf 3,10% (vorher 2,80%), bei 3 Jahren auf 3,15% (vorher 3,00%), bei 4 Jahren auf 3,20% (vorher 3,00%) und bei 5 Jahren auf 3,25% (vorher 3,05%)
- Porsche Bank erhöhte am 29.9.26 bei 6 Monaten auf 2,40% (vorher 2,20%), bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 2,70%), bei 2 Jahren auf 2,90% (vorher 2,75%) und bei 3 Jahren auf 3,00% (vorher 2,80%).
- VakifBank erhöhte am 28.9.26 bei 3 Monaten auf 2,30% (vorher 2,20%), bei 6 Monaten auf 2,45% (vorher 2,40%) und bei 12 Monaten bis 5 Jahren auf 3,00% (vorher 2,80% bei 12 Monaten, 2,90% bei 2 bis 5 Jahren).
- Klarna Bank aus Schweden senkte am 25.9.26 bei 6 Monaten auf 2,59% (vorher 2,89%). Andererseits erhöhte sie die Laufzeiten ab 18 Monaten um 0,09 bis 0,14 Prozentpunkte: bei 18 Monaten auf 3,11% (vorher 3,02%), bei 2 Jahren auf 3,15% (vorher 3,05%), bei 3 Jahren auf 3,19% (vorher 3,08%) und bei 4 Jahren auf 3,24% (vorher 3,10%)
- Addiko Bank erhöhte am 24.9.26 um 0,15 bis 0,30 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,35% (vorher 2,15%), bei 6 Monaten auf 2,45% (vorher 2,30%) und bei 12 Monaten bis 3 Jahren auf 2,80% (vorher 2,50%)
- bank99 erhöhte am 24.9.26 bei 6 Monaten auf 2,45% (vorher 2,05%), bei 9 Monaten auf 2,60% (vorher 2,15%), bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher 2,30%), bei 2 Jahren auf 2,80% (vorher 2,35%) und bei 3 Jahren auf 2,85% (vorher 2,45%).
- Bigbank aus Estland erhöhte am 22.9.26 bei 6 Monaten auf 3,00% (vorher 2,75%), bei 9 Monaten auf 3,25% (vorher 2,90%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 3,50% (vorher 3,15%) und bei 2 bis 10 Jahren auf 3,45% (vorher 3,20%).
- DenizBank erhöhte am 21.9.26 bei 3 Monaten auf 2,35% (vorher 2,15%), bei 6 Monaten auf 2,45% (vorher 2,25%), bei 9 Monaten auf 2,50% (vorher 2,30%), bei 12 Monaten auf 2,90% (vorher 2,75%) und bei 2 bis 4 Jahren auf 2,80% (vorher 2,70% bei 2 Jahren, 2,75% bei 3 sowie 4 Jahren).
- Banque Wormser Frères aus Frankreich erhöhte am 17.9.26 bei 6 Monaten auf 2,50% (vorher 1,55%), bei 9 Monaten auf 2,65% (vorher 1,70%), bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 1,90%), bei 18 Monaten auf 2,90% (vorher 1,95%), bei 2 Jahren auf 2,95% (vorher 2,00%) und bei 3 bis 5 Jahren auf 3,00% (vorher 2,05% bei 3 Jahren, 2,10% bei 4 Jahren, 2,15% bei 5 Jahren).
- Renault Bank direkt hob am 17.9.26 um jeweils 0,20 Prozentpunkte an: bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 2,60%), bei 2 Jahren auf 2,85% (vorher 2,65%), bei 3 Jahren auf 2,90% (vorher 2,70%), bei 4 Jahren auf 2,95% (vorher 2,75%) und bei 5 Jahren auf 3,00% (vorher 2,80%).
- Bank Direkt erhöhte am 16.9.26 um 0,50 bis 0,75 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,50% (vorher 2,00%), bei 12 Monaten auf 3,00% (vorher 2,50%), bei 2 Jahren auf 3,25% (vorher 2,75%) und bei 5 Jahren auf 3,50% (vorher 2,75%).
- Raiffeisenbank Wels erhöhte am 16.9.26 ab der 12-monatigen Laufzeit kräftig: bei 12 Monaten auf 2,50% (vorher 1,25%), bei 2 Jahren auf 2,53% (vorher 1,50%), bei 3 Jahren auf 3,00% (vorher 1,75%), bei 4 Jahren auf 3,03% (vorher 2,00%) und bei 5 Jahren auf 3,25% (vorher 2,75%). Neu hinzugekommen ist eine 6-jährige Laufzeit zu 3,30%.
- Santander Consumer Bank erhöhte am 15.9.26 um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,10% (vorher 1,90%), bei 6 Monaten auf 2,30% (vorher 2,20%), bei 9 Monaten auf 2,60% (vorher 2,50%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,70% (vorher 2,60%) und bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,80% (vorher 2,70%)
- bundesschatz.at erhöhte per 15.9.26 deutlich: 1 Monat auf 2,45% (vorher 2,20%), 6 Monate auf 2,60% (vorher 2,40%), 12 Monate auf 2,85% (vorher 2,60%), 4 Jahre auf 3,00% (vorher 2,70%) und 10 Jahre auf 3,40% (vorher 3,20%).
- Die Wüstenrot Bank hob am 15.9.26 ab der 12-monatigen Laufzeit um 0,05 bis 0,35 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,50% (vorher 2,45%), bei 18 Monaten auf 2,55% (vorher 2,45%), bei 2 Jahren auf 2,60% (vorher 2,48%), bei 3 Jahren auf 2,75% (vorher 2,50%), bei 4 Jahren auf 2,80% (vorher 2,50%) und bei 5 Jahren auf 2,85% (vorher 2,50%)
- CreditPlus Bank aus Deutschland erhöhte am 14.9.26 bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 2,76%), bei 18 Monaten auf 2,85% (vorher 2,76%), bei 2 Jahren auf 2,95% (vorher 2,76%), bei 3 Jahren auf 3,00% (vorher 2,76%), bei 4 Jahren auf 3,05% (vorher 2,76%) und bei 5, 7 sowie 10 Jahren auf 3,10% (vorher 2,76%).
- Austrian Anadi Bank erhöhte am 11.9.26 um 0,20 bis 0,30 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,35% (vorher 2,15%), bei 6 Monaten auf 2,45% (vorher 2,25%), bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher 2,50%) und bei 2 Jahren auf 2,80% (vorher 2,50%)
- DADAT erhöhte am 11.9.26 bei 6 Monaten auf 2,45% (vorher 2,25%) und bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher 2,50%).
- DADAT erhöhte am 10.9.26 bei 6 Monaten auf 2,25% (vorher 2,00%).
- VakifBank änderte am 9.9.26: bei 6 und 9 Monaten eine Senkung, ansonsten eine Erhöhung um 0,05 bis 0,20 Prozentpunkte. Bei 3 Monaten bietet sie 2,20% (vorher 2,15%), bei 6 Monaten 2,40% (vorher 2,50%), bei 9 Monaten 2,50% (vorher 2,55%), bei 12 Monaten 2,80% (vorher 2,60%) und bei 2 bis 5 Jahren 2,90% (vorher 2,75% bei 2 Jahren, 2,80% bei 3 bis 5 Jahren).
