Bankgeschäfte lassen sich bequem per Internet oder Telefon erledigen. Themenschwerpunkt auf modern-banking.at ist der österreichische Direktbankenmarkt. Sie erhalten einen aktuellen Überblick über Zinsen und Konditionen anhand unserer Produktvergleiche zu den inländischen Direktbanken, und darüber hinaus auch zu den Anbietern aus dem Euroraum, die sich über Landesgrenzen hinweg an Kunden in Österreich richten.

09.08.2018 |Meldung zum österreichischen Bankenmarkt|

ING-DiBa Austria nennt sich nur noch ING

Ab Ende November dieses Jahres wird auch ING-DiBa Austria mit dem Namen des niederländischen Mutterkonzerns auftreten: ING. Die Direktbank informierte ihre Kunden in einer Postbox-Nachricht und der FAQ. Damit gibt es auch in Österreich die Veränderung des Markennamens und des Logos, die vier Wochen zuvor die ING-DiBa AG, von der ING-DiBa Austria eine Niederlassung ist, ihren Kunden in Deutschland mitteilte. Die ING-DiBa AG bleibt als deutsche Aktiengesellschaft im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen, der offizielle Firmenname der österreichischen Einheit bleibt weiterhin "ING-DiBa Austria Niederlassung der ING-DiBa AG". Auf die Vertragsverhältnisse und die Einlagensicherung ergeben sich keine Auswirkungen. ING steht für Internationale Nederlanden Groep. Die ING Groep will überall in den rund 40 Ländern, in denen sie präsent ist, am selben Logo erkennbar sein. Die herkunftsbedingte Sonderlösung in Deutschland und Österreich wird beendet, "DiBa" fällt weg, im Logo nur noch "ING", daneben abgebildet der Löwe. In den kommenden Monaten werde man teils noch das alte und teils schon das neue Logo sehen, denn alles, was gedruckt (Briefe, Prospekte) oder sonst herausgegeben (Karten) werde, tausche ING-DiBa Austria nach und nach aus. Die Entscheidung für das Rebranding bringt den Vorteil der Internationalisierung und der Prägnanz, ist aber auch gewagt, da die Marke ING-DiBa einen hohen Bekanntheitsgrad hat und positiv besetzt ist. Das Direktbank-Konzept der ING ist in mehreren Ländern umgesetzt - ebenfalls in Frankreich, Italien und Spanien -, wenn das Logo einheitlich ist, wird nicht mehr daran erkennbar sein, ob es sich um eine Filialbank oder eine Direktbank handelt.

31.07.2018 |Meldung zum deutschen Bankenmarkt|

Breite Verfügbarkeit beim Bezahlen per Smartphone durch Sparkassen

Seit Montag Seit Montag können Millionen von Sparkassenkunden mittels der Android-App namens "Mobiles Bezahlen" ihre Karten ins Smartphone verlagern, um kontaktlos mit dem Gerät zu zahlen, das sowieso immer dabei ist. Damit stellen die Sparkassen knapp fünf Wochen nach dem Start von Google Pay ihr gruppeneigenes Angebot bereit. Nach einer Testphase mit acht Sparkassen ist der Dienst nun bei mehr als 300 der 385 Sparkassen in Deutschland verfügbar, bis Ende des Jahres soll er es bei allen sein. An Google Pay nehmen die Sparkassen wegen des eigenen Angebots nicht teil. Dies dürfte es Drittanbietern wie Google Pay erschweren, in Deutschland einen großen Marktanteil einzunehmen. Vorteil der Sparkassen-App ist, dass nicht nur eine von der Sparkasse ausgegebene Mastercard für die Zahlungen hinterlegt werden kann, sondern auch die girocard, sodass die Akzeptanz in den Geschäften hoch ist und auch das Bargeldabheben in Verbindung mit dem Einkauf möglich ist. Im Ausland kann die App auch genutzt werden, dann aber bislang nur mit der Mastercard. Visa Cards funktionieren derzeit noch nicht, sollen ab einem späteren Zeitpunkt ebenfalls hinterlegbar sein. Um die App nutzen zu können, muss man mindestens 18 Jahre alt sein und am Online-Banking teilnehmen, das Smartphone muss NFC-fähig sein. Beim Einrichten der App ist zunächst die Bankleitzahl einzugeben, falls die eigene Sparkasse noch nicht teilnimmt, bekommt man hier eine entsprechende Rückmeldung. Eine Liste, welche Sparkasse teilnimmt, ist leider nicht öffentlich verfügbar. Über den "Plus"-Button lässt sich eine Karte hinterlegen. Der Kunde wird aufgefordert, sich in sein Online-Banking einzuloggen, alle hinterlegbaren Karten werden daraufhin zur Auswahl angezeigt. Der Einrichtungsvorgang wird mit einer TAN abgeschlossen. Es lässt sich festlegen, welche Karte voreingestellt verwendet werden soll. Und es lässt sich einstellen, ob beim Bezahlen das angeschaltete Display genügt, das Display auch entsperrt oder sogar die App geöffnet sein muss. Eine Internetverbindung ist beim Bezahlen nicht nötig, denn ein Satz von Autorisierungsschlüsseln wird auf dem Smartphone gespeichert und gegebenenfalls nachgeladen, wenn das Smartphone wieder online ist. Bei Beträgen ab EUR 25,00 ist am Terminal an der Ladenkasse die PIN der verwendeten Karte einzugeben, bei kleineren Beträgen meistens nicht. Bei Google Pay ist das Legitimieren des Betrags komfortabler, dort geht es am Smartphone, beispielsweise per Fingerabdruck. Der App der Sparkassen fehlt eine Zahlungshistorie, in der man die Umsätze unmittelbar nachvollziehen könnte, stattdessen sind sie erst nach der Abbuchung im Online-Banking bzw. in der Banking-App zu sehen. Unter Umständen kostet das mobile Bezahlen bei den Sparkassen eine Extragebühr, die einzelne Sparkasse kann das selbst festlegen.

Mitte August wollen auch die Volks- und Raiffeisenbanken mit anfänglich etwa 85 Prozent der Institute ihre Gruppenlösung einführen. Die Volks- und Raiffeisenbanken haben dafür keine eigenständige App entwickelt, sondern eine Erweiterung der bestehenden Banking-App für Android. Mit iPhones kann mobiles Bezahlen generell noch nicht genutzt werden, da Apple sich nach wie vor weigert, die NFC-Schnittstelle für Finanzunternehmen freizugeben. Über einen bevorstehenden Start des Apple-eigenen Dienstes Apple Pay in Deutschland wurde schon mehrfach spekuliert, am heutigen Dienstag (Update des Artikels) wurde er während einer Analystenkonferenz zu den Geschäftszahlen angekündigt. Bis Ende des Jahres werde der Bezahldienst in Deutschland starten, sagte Firmenchef Tim Cook, einen genauen Termin nannte er nicht.

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