Aktuelles aus dem Bankenvergleich
Bankgeschäfte lassen sich bequem über das Internet erledigen. Themenschwerpunkt auf modern-banking.at ist der österreichische Direktbankenmarkt. Sie erhalten einen aktuellen Überblick über Zinsen und Konditionen anhand unserer Produktvergleiche zu den inländischen Direktbanken, und darüber hinaus auch zu den Anbietern aus dem Euroraum, die sich über Landesgrenzen hinweg an Kunden in Österreich richten.
- 34Anbieter im Vergleich
- 5Produktbereiche
- ATMarkt
zuletzt geändert in den Produktbereichen
Tagesgeld
- Die Austrian Anadi Bank drehte nochmals beide Zinsschrauben ihres "Online-Sparens". Am 1.10.26 stieg der Standardzins von 1,50% auf 1,75%, der Neukundenzins von 2,40% p. a. auf 2,80% p. a. für die ersten drei Monate. Der Abstand zwischen Standardard- und Sonderzins wuchs somit von 0,90 auf 1,05 Prozentpunkte.
- Denzel Bank erhöhte am 1.10.26 von 1,50% auf 2,00%.
- bank99 erhöhte ihr Sonderzinsangebot für Neukunden, die ab 1.10.26 eröffnen, von 2,50% p. a. auf 2,75% p. a. Die Sonderverzinsung gilt dabei unverändert für die ersten drei Monate.
- Per 1.10.26 erhöhte DADAT den Standardzins des "Sparkontos" von 1,60% auf 2,00%.
Festzinsanlage
- Bank Direkt wird am 5.10.26 zwei Laufzeiten senken: bei 12 Monaten auf 2,85% (bisher 3,00%) und bei 2 Jahren auf 3,00% (bisher 3,25%)
- Die Wiener Privatbank erhöhte am 2.10.26 bei 6 Monaten auf 2,35% (vorher 2,15%), bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 2,60%) und bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,85% (vorher 2,70%).
- CreditPlus Bank aus Deutschland erhöhte am 1.10.26 im Bereich von 6 Monaten bis 5 Jahren um 0,15 bis 0,35 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,60% (vorher 2,45%), bei 9 Monaten auf 2,80% (vorher 2,45%), bei 12 Monaten auf 3,00% (vorher 2,80%), bei 18 Monaten auf 3,10% (vorher 2,85%), bei 2 Jahren auf 3,15% (vorher 2,95%) und bei 3 bis 5 Jahren auf 3,25% (vorher 3,00% bei 3 Jahren, 3,05% bei 4 Jahren, 3,10% bei 5 Jahren).
- HYPO Salzburg erhöhte am 1.10.26 bei 12 Monaten auf 1,75% (vorher 1,50%).
Brokerage
- Beim "easy flat Depot" verzichtet die easybank auf den Kontoführungspreis für das obligatorische Verrechnungskonto - allerdings nur bei Depots mit Eröffnungsdatum ab 1.10.26. Der bisherige Preis von EUR 1,50 monatlich (EUR 18,00 jährlich) fällt laut Preisblatt nicht mehr an, unbefristet und unabhängig von einer Neukundenaktion. Maßgeblich ist das Eröffnungsdatum. Bei Depots, die bis 30.9.26 eröffnet wurden, erhebt die Bank den Kontoführungspreis weiter, sofern keine Aktions- oder Sonderbefreiung greift. Einen Monat zuvor, zum 1.9.26, strich die Bank beim Depotpreis der Mindestbetrag von EUR 15,00 pro Depot und Jahr. Der Prozentsatz beim Erheben des Depotpreises beträgt weiterhin 0,12% des Kurswerts jährlich, mindestens EUR 5,40 je Wertpapierposition, jeweils einschließlich Umsatzsteuer. Für per Sparplan erworbene ETF-Anteile gilt unverändert die günstigere Sonderregelung: Hier werden ebenfalls 0,12% jährlich berechnet, jedoch ohne Mindestpreis je Position. Über die Fondsgesellschaft gekaufte aktiv gemanagte Fonds sind generell vom Depotpreis befreit. Parallel legte die easybank ihre Neukundenaktion neu auf. Wer im Zeitraum 1.10.26 bis 31.12.26 ein Depot eröffnet und in den vorangegangenen sechs Monaten kein easybank-Depot hatte, zahlt bis Ende 2029 keinen Depotpreis. Die Vorgängeraktion für Eröffnungen vom 1.11.25 bis 30.9.26 befreit von Depot- und Kontoführungspreis bis Ende 2028. Diese Gruppe steht damit schlechter da als Neukunden ab Oktober. Sie zahlt nach heutigem Stand ab 2029 den Depotpreis und EUR 1,50 monatlich für das Verrechnungskonto. Hinzugekommen ist ein Aktionsbaustein für den Handel: Bis 31.3.27 erlässt die easybank Depot-Neukunden das Orderentgelt für Orders über gettex. Das gilt für Online-Orders von Privatanlegern, unabhängig vom Ordervolumen. Der Erlass des eigenen Orderentgelts ist jedoch nicht mit einem Handelsangebot vollständig ohne direkte Entgelte gleichzusetzen, denn für gettex weist das Preisblatt der easybank weiterhin fremde Spesen aus, und zwar 0,009% des Kurswerts, mindestens aber EUR 2,50; bzw. 0,07% bei Anleihen und teilweise bei strukturierten Produkten.
- Kunden von Scalable Broker aus München können an der European Investor Exchange (EIX) seit dem 29.9.26 ab 6:00 Uhr statt ab 7:30 Uhr handeln. Handelsschluss bleibt 23:00 Uhr. Laut Bekanntmachung der Börse Hannover, die den Handelsplatz gemeinsam mit Scalable betreibt, ist der frühe Start auf "ausgewählte Aktien und ETFs" beschränkt. Welche das sind, hat sie nicht veröffentlicht. Fonds und ETPs starten weiter um 7:30 Uhr, Zertifikate und Hebelprodukte sind von 8:00 bis 22:00 Uhr handelbar. Produktseite und Hilfe-Center von Scalable nennen dagegen pauschal 6:00 bis 23:00 Uhr. Die EIX verlängert ihre Handelszeit damit zum dritten Mal seit dem Start im Dezember 2024, damals 8:00 bis 22:00 Uhr. Zuletzt lag sie mit 7:30 bis 23:00 Uhr gleichauf mit gettex und LS Exchange. Jetzt wirbt die Börse mit Europas frühestem Handelsstart und mit 17 Stunden der längsten Handelszeit führender Börsen weltweit. Das dürfte derzeit zutreffen. Den Vorsprung hält die EIX voraussichtlich aber nur bis 6.12.26: Dann will die Nasdaq 23 Stunden pro Tag an fünf Tagen in der Woche handeln, sofern die US-Aufsicht SEC die letzten Details freigibt. Das EIX-Regelwerk koppelt die Spread-Obergrenze an den Referenzmarkt Xetra Frankfurt, der für Privatanleger frühestens um 8:00 Uhr öffnet. Diesen Xetra-Frühhandel bieten bislang nur wenige Broker an, der Haupthandel beginnt um 9:00 Uhr. In den ersten 15 Minuten nach Handelsbeginn muss der Market-Maker an der EIX keine Kurse stellen. Bis 7:30 Uhr handelt kein anderer bei Scalable angebundener Handelsplatz, ein direkter Kursvergleich ist daher nicht möglich. Als Mitbetreiber und Market-Maker verdient Scalable am Umsatz im lukrativen Frühhandel mit. Mindestens bis 8:00 Uhr, besser bis 9:00 Uhr, empfehlen sich ausschließlich limitierte Orders.
