Hausanschrift
Galaxy Tower
Praterstraße 31
A-1020 Wien
Kontakt
Telefon: 0810/300401
E-Mail: info@ing-diba.at
Internet: hier
weitere Daten
Bankleitzahl: 19210
Gruppe/Gesellschafter: ING Groep N. V., Amsterdam
Gründungsjahr: 1991 als "Quelle Bank", 1999 Namensänderung in "Entrium Direktbank Austria", 2004 Namensänderung in "ING-DiBa Direktbank Austria"
Banktyp: Direktbank
Einlagensicherung: Ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
Über die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland sind je Privatkunde und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen für je Privatkunde bis 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der ING-DiBa AG, Frankfurt sind dies konkret EUR 1.233.768.000 je Privatkunde (Stand: 6.4.09). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter www.bdb.de abgefragt werden. Sie wird in den kommenden Jahren stufenweise abgesenkt: zum Januar 2015 auf 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals, danach zum Januar 2020 auf 15 Prozent und zum Januar 2025 auf 8,75 Prozent. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.
Die DiBa-Muttergesellschaft ING Groep N. V., Amsterdam, erwarb zu Beginn des Jahres 2003 für rund 300 Millionen Euro die Entrium Direct Bankers AG - die bis dahin zweitgrößte deutsche Direktbank. Die österreichische Niederlassung von Entrium war zu diesem Zeitpunkt Österreichs kundenstärkste Direktbank und vertrieb erfolgreich Bankprodukte per Telefon, Brief und Internet. Seit Mai 2004 firmiert das Institut unter der Bezeichnung ING-DiBa Direktbank Austria und berücksichtigt damit den Namen der niederländischen Mutter ING Group und den Wegfall der Marke Entrium in Deutschland. Seit Mai 2004 bis Dezember 2010 konnte ING-DiBa Direktbank Austria ihre Kundenzahl von 45.000 deutlich auf rund 439.000 steigern.
Die ING-DiBa Direktbank Austria ist die jüngste Einheit der ohne Zweifel weltweit größten Direktbanken-Gruppe. Das Direktbankkonzept "ING Direct" wurde in Australien, Kanada, den USA, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und Deutschland/Österreich umgesetzt. Verluste auf dem US-Häusermarkt zogen ING Direct im Geschäftsjahr 2008 in die Verlustzone. Der in Japan geplante Start wurde Anfang 2009 abgesagt. Die Einheit in den USA wurde im Juni 2010 veräußert.
Die Geschäfte hierzulande werden als Niederlassung der Frankfurter ING-DiBa betrieben. In Bezug auf die Einlagensicherung ist das Institut dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen.