Girokonto: Information

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    EUR 75,00 Startbonus nach dem zweiten monatlichen Gehalts-/Pensionseingang ab EUR 1.000 auf dem Konto

Die meisten Bankkunden behalten ihr Girokonto selbst dann, wenn die Kosten steigen. Aus Gewohnheit bleiben sie ihrer Bank oder Sparkasse über Jahre treu, denn immerhin laufen regelmäßig Gehaltszahlungen, Abbuchungen und Daueraufträge über das Konto. Der empfundene Aufwand für einen Wechsel wiegt bei den meisten höher als die mögliche Kostenersparnis. Mit einem optimalen Girokonto lassen sich jedoch jährlich dreistellige Euro-Beträge sparen. Außerdem helfen die meisten Geldinstitute ihren neuen Kunden bei den Formalitäten der Ummeldung. Der Aufwand beträgt dann nicht mehr als ein paar Stunden.

Zum Girokonto gibt es erst neuerdings eine aus Verbrauchersicht positive größere Auswahl unter den Direktbanken. bankdirekt.at und die Hello bank, die früher direktanlage.at hieß, haben die frühere Anbindung an das Depot aufgehoben. Unter der neuen Marke hat das Girokonto zudem an Bedeutung zugelegt - Hello Bank will mit modernem Banking überzeugen und führt seit Februar 2016 sogar die Girokonten gebührenfrei, auf denen weder Gehalt noch Pension eingeht. Im März 2016 positionierte sich auch ING-DiBa Austria über ein auf die Bedürfnisse von Smartphone-Nutzern zugeschnittenes Girokonto. Die kundenstärkste österreichische Direktbank beschränkt sich nun nicht mehr darauf, mit Einlagen und Krediten ausschließlich Zweitbank zu sein. Daneben sind auch easybank, Generali Bank, Number26 und DKB als Direktanbieter im Markt, die beiden letztgenannten sind in Deutschland ansässig.

Ein Verzicht auf die Kontoführungspauschale ist fast immer an eine Bedingung geknüpft. Es gibt die Variante mit einem obligatorischen monatlichen Geldeingang und die Variante mit einem mindestens zu haltenden Durchschnittsguthaben. Mit den österreichischen Bankomatkarten lässt sich im Euroraum nahezu überall gebührenfrei Geld an Automaten abheben. Das war bislang für den Bankkunden bequem und unkompliziert, eine Vereinbarung mit Ausgleichszahlungen unter den österreichischen Instituten. Drittanbieter wie die US-amerikanische Firma Euronet haben mittlerweile aber viele Bankomaten an Standorten wie Supermärkte und Bahnstationen aufgestellt, diese sind teilweise gebührenpflichtig. Auch planen einzelne der heimischen Bankinstitute, Fremdkunden an ihren Bankomaten künftig ein direktes Entgelt zu belasten. Bareinzahlungen sind bei Direktbanken meist nur über Fremdinstitute möglich, wobei kaum ein Privatkunde benötigt das tatsächlich.

Wichtig für die Wahl eines geeigneten Produkts ist es, die eigenen Bedürfnisse und Gewohnheiten zu kennen und die Kontonutzung soweit möglich an die Bepreisung anzupassen. Viele kleine Posten können die Kosten insgesamt in die Höhe treiben. Es dürfen jedoch nur Preise belastet werden, die die Bank im Preisverzeichnis nennt. Neben dem monatlichen Grundpreis fallen insbesondere die Gebühren für Buchungen, Bankomat- und Kreditkarten, kostenpflichtige Sicherheitsverfahren beim Online-Banking sowie Sollzinsen ins Gewicht. Es gilt, unnötige Ausgaben zu vermeiden, denn durch Überweisungen per Beleg und den Versand von Kontoauszügen per Post werden selbst Online-Girokonten kostspielig. Und statt auf eine hohe Guthabenverzinsung des Girokontos zu setzen, ist es besser, überschüssiges Guthaben konsequent auf ein Tagesgeldkonto umzubuchen.

Aktuelle Änderungen bei den Girokonten