Newsbeitrag vom 31.08.2021 |Meldung zum österreichischen Bankenmarkt|

Kündigungswelle seitens ING

ING bereinigt den Kundenstamm vor der Übergabe des österreichischen Privatkundengeschäfts an bank99 weit umfangreicher als zunächst von ihr kommuniziert. Zahlreiche Girokunden der ING berichteten in Internetforen, auch solche, die ING nach eigenen Aussagen als Hauptbankverbindung verwenden, dass sie eine Kündigung erhalten haben. Vermutlich sortiert ING nach Kriterien der bank99 aus und die Profitabilität spielt dabei eine Rolle. Auf der Homepage von ING ist eine Seite mit der Bezeichnung "Aktuelles" verlinkt, dort heißt es: "Sie haben eine Kündigung für Ihr Girokonto erhalten? Bei der Vorbereitung für die Übernahme durch die bank99 haben wir unser Geschäft neu geordnet und uns entschieden, einige Girokonto-Verträge zu kündigen. Alle betroffenen Kunden werden persönlich von uns per Post informiert." ING hält sich an die zweimonatige Kündigungsfrist gemäß AGB, die Einkaufsreserve setzt sie aber sofort auf null. Der Kunde sollte bei einer Kündigung des Girokontos schnell handeln, denn alle wiederkehrenden Kontobewegungen müssen auf eine andere Bankverbindung umgestellt werden. Unterstützung von ING findet man dabei nicht. Alle leeren Fondsdepots kündigt ING ebenfalls, die Übergabe leerer Depots sei nicht sinnvoll, was nachvollziehbar ist. Von reinen Sparkunden hat sie sich bekanntermaßen bereits getrennt, bevor ein Käufer gefunden war. Ebenso bekannt war, dass die Festgelder noch vor Jahresende vorzeitig aufgelöst werden sollen, ohne dass es den Kunden von Nachteil ist. Dazu stehen nun die Details fest: Zum 27.10.21 werden die Festgeldkonten aufgelöst und mit einem Zins von 0,05% p. a. statt 0,01% p. a. für die gesamte ursprünglich vereinbarte Laufzeit abgerechnet. Außerdem wird ING als kleines Abschiedsgeschenk einmalig EUR 10,00 je Festgeldkonto gutschreiben.

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