Girokonto-Vergleich Österreich: Seitenhilfe

Diese Seitenhilfe erklärt den Girokonto-Vergleich für Österreich Schritt für Schritt: die Bedienung, die weiteren Filter und jedes einzelne Vergleichskriterium. Sie gilt für alle drei Varianten des Vergleichs - ohne monatlichen Einkommenseingang, mit Einkommenseingang sowie während Ausbildung und Studium. Alle Demos und Beispielzeilen zeigen Beispielwerte fiktiver Musterbanken.

Bedienelemente des Vergleichs

Die wichtigsten Bedienelemente des Vergleichs, hier zum Ausprobieren. Jedes Element arbeitet wie im echten Vergleich, gefüllt mit fiktiven Musterbanken. Stellen Sie ein, worauf es Ihnen ankommt, und sehen Sie unmittelbar, wie sich das Ergebnis ändert.

Vergleichs-Variante wählen

Über die Varianten-Pills wechseln Sie zwischen den drei Vergleichen: ohne monatlichen Einkommenseingang, mit Einkommenseingang und während Ausbildung und Studium. Die Variante bestimmt, welche Konten und welche Stufen gelten - bei "Ausbildung und Studium" wechselt die Stufenauswahl darunter sichtbar von Einkommens- auf Altersstufen. Drei Vergleiche, ein Werkzeug.

  1. #01Donau DirektEUR 0,00 / Monat
  2. #02Musterbank AustriaEUR 0,00 / Monat
  3. #03AlpenbankEUR 3,90 / Monat
  4. #04Wien DirektEUR 4,20 / Monat

Einkommens- bzw. Altersstufe einstellen

Der Toggle stellt Ihre Stufe ein: den monatlichen Geldeingang (EUR 700 bis EUR 999, EUR 1.000 bis EUR 1.499 oder ab EUR 1.500) oder - während Ausbildung und Studium - Ihr Alter. Beobachten Sie, wie Kontopreis und Bedingung der Musterbanken umspringen: Dieselbe Bank kann in einer Stufe gratis und in einer anderen kostenpflichtig sein. Das ist der Kern des Girokonto-Vergleichs - nicht "das günstigste Konto", sondern das günstigste für Ihr Profil.

  1. #01Donau DirektEUR 0,00 / Monatab EUR 1.000 Geldeingang gratis
  2. #02Musterbank AustriaEUR 0,00 / Monatdauerhaft gratis
  3. #03AlpenbankEUR 3,90 / Monatkeine (Preis unabhängig vom Eingang)
  4. #04Wien DirektEUR 4,20 / Monatab EUR 1.500 Geldeingang gratis

Ergebnis sortieren

Drei Sortier-Buttons ordnen die Musterbanken um: nach Anbietername, nach monatlichem Kontopreis und nach Bewertung. Ein erneuter Klick dreht die Richtung. Voreingestellt ist die Bewertung, absteigend - die beste Redaktionsbewertung steht oben. Weil Name, Preis und Bewertung hier bewusst nicht dieselbe Reihenfolge ergeben, sehen Sie bei jedem Wechsel, wie sich die Liste neu sortiert.

  1. #01Donau DirektEUR 0,00 / Monat
  2. #02Musterbank AustriaEUR 0,00 / Monat
  3. #03Wien DirektEUR 4,20 / Monat
  4. #04AlpenbankEUR 3,90 / Monat

weitere Filter öffnen

Am rechten Ende der Einstellungsleiste sitzt der unscheinbare Button mit dem Schieberegler-Symbol. Ein Klick öffnet den Bereich weitere Filter; setzen Sie dort ein Häkchen, schrumpft die Trefferzahl der Musterbanken sichtbar. Hinter dem kleinen Button stecken also die Eingrenzungsfilter - im Detail erklärt sie der Abschnitt weitere Filter.

durch die Anbieter blättern

Der Vergleich zeigt fünf Anbieter je Seite; die Anzeige "Anbieter 1–5 von 12" oberhalb sagt Ihnen, welchen Ausschnitt Sie gerade sehen. Über die Pfeil-Buttons blättern Sie durch die weiteren Angebote, auf dem Smartphone wischen Sie seitlich durch die Spalten. Weitere Anbieter "fehlen" also nicht - sie stecken hinter dem Pager.

Info-Symbol und Bewertung

Viele Zellen-Labels sind in der Tabelle gekürzt; ein Tippen auf das Info-Symbol ⓘ blendet den vollständigen Text ein. Daneben steht die Bewertung als "X /3": Die Redaktion bewertet jedes Konto mit höchstens drei Punkten - und zwar bezogen auf das eingestellte Kontoprofil, also Variante und Stufe. Ein Konto kann für das eine Profil top und für ein anderes nur durchschnittlich sein.

Musterbank Austria · Gehaltskonto2 / 3

Die Bewertung fasst Leistung und Preis eines Kontos zu einer Kennzahl zusammen (Beispielwert).

Über das ⓘ-Symbol in der Tabelle blenden Sie die vollständige Bezeichnung und Erläuterung jedes Kriteriums ein.

hoher Kontrast (Hell-Modus)

Über den Umschalter mit dem Halbkreis-Symbol ◐ oben rechts wechseln Sie zwischen der dunklen Standard-Darstellung und einem hellen Modus mit hohem Kontrast - im Vergleich wie auf dieser Seitenhilfe. Die Musterbank-Karte hier zeigt den Wechsel im Wechsel. Ihre Wahl bleibt für den Besuch gespeichert, bis Sie erneut umschalten.

Alle Beispielwerte sind fiktiv (Musterbanken Alpenbank, Donau Direkt, Musterbank Austria, Wien Direkt) und dienen nur der Veranschaulichung der Bedienung.

weitere Filter

Über den Button mit dem Schieberegler-Symbol am rechten Ende der Einstellungsleiste öffnen Sie den Bereich weitere Filter. Hier stellen Sie Ihre Einkommens- bzw. Altersstufe ein und grenzen den Vergleich auf die für Sie passenden Konten ein.

Einkommens- bzw. Altersstufe

Die Einstellungsleiste über dem Vergleich trägt die Auswahl Ihrer Stufe. In der Variante mit Einkommenseingang stellen Sie hier Ihren monatlichen Gehalts- bzw. Geldeingang ein (EUR 700 bis EUR 999, EUR 1.000 bis EUR 1.499 oder ab EUR 1.500), denn viele Konten sind erst ab einem bestimmten Eingang kostenlos. In der Variante während Ausbildung und Studium tritt an diese Stelle die Altersstufe (bis 23 Jahre oder ab 24 Jahre); ohne Einkommenseingang entfällt die Stufe. Die gewählte Stufe reist zwischen der Listen- und der Tabellenansicht mit - sie ist Teil Ihrer Sitzung und steht nicht in der Adresszeile.

Die sechs Filter im Panel

Das Panel trägt die Überschrift "Filter" und bündelt sechs Eingrenzungen in drei Blöcken. In den Gruppen "Identifikationsverfahren" (PostIdent, VideoIdent) und "mobil bezahlen" (Apple Pay, Google Pay) sind zunächst alle Optionen angehakt - der Vergleich wird dadurch nicht eingeschränkt. Entfernen Sie die Häkchen bei dem, was für Sie nicht in Frage kommt: Sichtbar bleiben dann nur Konten, die mindestens eine der noch angehakten Optionen anbieten. Unter "Ergebnisse eingrenzen" - mit dem Hinweis "Diese Filter zeigen nur Konten, die das jeweilige Kriterium erfüllen" - schalten Sie zusätzlich die Filter für Gemeinschaftskonten und für Konten mit laufender Neukundenaktion zu; diese beiden sind zunächst nicht gesetzt.

Vergleichskriterien im Detail

Hier wird jede Zeile des Vergleichs erklärt. Links sehen Sie die Beispielwerte der fiktiven Musterbank Austria in der gewohnten Tabellen-Optik, rechts die Erläuterung; die Reihenfolge entspricht exakt dem Vergleich. Ein Online-Girokonto wird schwerpunktmäßig über das Internet geführt - diese effiziente Kontoführung erlaubt günstige Konditionen, während schriftlich oder telefonisch erteilte Aufträge oft gesondert bepreist werden. Es dient der Abwicklung Ihres Zahlungsverkehrs: Gehaltseingänge, Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften sowie Bareinzahlungen und -abhebungen.

Überlegen Sie vor dem Vergleich, worauf es Ihnen ankommt. Zentral sind die Kontoführung samt Bedingung für einen kostenlosen Betrieb, die Bargeldversorgung, die Karten und das Online-Banking. Auf eine Guthabenverzinsung des Girokontos sollten Sie dagegen nicht setzen: Überschüssiges Guthaben ist auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto besser aufgehoben. Ein Konto, das alle Wünsche abdeckt, ist selten - die folgenden Kriterien helfen, das für Ihr Profil passende zu finden.

Kopfbereich

Anbieter

Ein Klick auf die Anbietergrafik ruft die vollständige Anbieterinformation auf: Anschrift, Kontaktdaten, Gruppen- oder Gesellschafterstruktur und die Angaben zur Einlagensicherung. Darunter steht der Produktname, also die Bezeichnung, die der Anbieter für sein Girokonto verwendet, ohne den Banknamen als Zusatz. Ist die Anzeige gekürzt, zeigt das kleine Info-Symbol den vollständigen Anbieter- und Produktnamen.

Kontoführung

monatlicher Kontopreis

Die Kosten sind beim Girokonto das zentrale Thema. Viele Anbieter nutzen ein Pauschalpreismodell, bei dem eine Monatspauschale alle Standardleistungen abdeckt, statt jede Buchung, jeden Auszug und jede Karte einzeln zu berechnen. Der ausgewiesene monatliche Kontopreis hängt von Ihrer Auswahl ab: Variante und Einkommens- bzw. Altersstufe können ihn verändern, denn manche Konten sind erst ab einem bestimmten Gehaltseingang oder nur für Junge kostenlos. Neben der Kontoführung können weitere Gebühren anfallen - etwa für Bargeldabhebungen an fremden Bankomaten, zusätzliche Karten, Auslandsüberweisungen oder den Postversand von Auszügen. Alle Entgelte, die während einer Kontobeziehung anfallen können, listet das Preis- und Leistungsverzeichnis auf, das die Banken meist im Formular-Center veröffentlichen. Für gesetzliche Pflichtleistungen dürfen keine Gebühren erhoben werden.

Bedingung

Viele Banken führen das Konto kostenlos, knüpfen das aber an eine Bedingung - meist den regelmäßigen Eingang eines Mindestbetrags wie das monatliche Gehalt. Ein monatlicher Gehalts- bzw. Geldeingang ist grundsätzlich nicht Pflicht, entscheidet aber über die günstigeren Konditionen; deshalb stimmt der Vergleich das Ranking auf Ihre Angabe zum Eingang ab. Wählen Sie die Variante ohne Einkommenseingang, wenn Sie etwa ein Zweitkonto ohne regelmäßigen Eingang vergleichen. Achten Sie auf die genaue Ausgestaltung: Die Bedingung ist meist auf den Kalendermonat bezogen, und verschiebt sich ein Eingang um wenige Tage über den Monatswechsel, berechnen manche Banken die Kontoführungsgebühr für den Monat, in dem der Eingang fehlt. Für die Einrichtung eines Überziehungsrahmens setzen fast alle Banken ohnehin regelmäßige Zahlungseingänge voraus.

Guthabenverzinsung

Die angegebene Guthabenverzinsung ist ein Jahreszins (p. a.) auf Nominalbasis; die Gutschrift erfolgt meist quartalsweise, und der Satz kann jederzeit angepasst werden. Girokonten sind zum Zahlungsverkehr da, nicht zum Sparen: Die Verzinsung fällt niedrig aus oder entfällt ganz. Lassen Sie größere Beträge deshalb nicht längere Zeit auf dem Girokonto liegen, sondern buchen Sie überschüssiges Guthaben konsequent auf ein gut verzinstes Tagesgeldkonto um - so bleiben Sie bei Zinsänderungen flexibel.

Sollzins p. a. (veränderlich, Zinsbelastung quartalsweise) der eingeräumten Kontoüberziehung

Haben Bank und Kunde eine Kontoüberziehung bis zu einem bestimmten Betrag vereinbart, können Überziehungen in diesem Rahmen zum angegebenen Sollzins in Anspruch genommen werden. Der Satz ist ein Jahreszins und veränderlich, kann also angepasst werden; wollen Banken ihn ohne gesonderte Benachrichtigung ändern, müssen sie ihn an einen Referenzwert wie den EZB-Leitzins oder den 3-Monats-Euribor koppeln. In den Preisverzeichnissen steht teils zusätzlich ein effektiver Jahreszins, der etwas höher liegt und den Zinseszinseffekt der quartalsweisen Belastung enthält. Die Anbieter nennen regelmäßig zwei Sätze: Der günstigere Sollzins gilt, solange Sie im vereinbarten Rahmen bleiben; wird darüber hinaus überzogen, greift für den überschießenden Teil ein höherer Überziehungszins. Eine solche geduldete Überziehung sollten Sie vermeiden, da Banken sonst auch Lastschriften zurückgeben oder Daueraufträge stoppen können.

eingeräumte Kontoüberziehung (Volljährigkeit und Bonität vorausgesetzt)

Die eingeräumte Kontoüberziehung ist der umgangssprachliche Dispo- bzw. Dispositionskredit. Bank und Kunde vereinbaren vorab, bis zu welcher Höhe das Konto ohne Guthaben belastet werden darf; der Rahmen richtet sich nach den regelmäßigen Gehaltseingängen, weiteren Zahlungseingängen, der bisherigen Kontonutzung und der persönlichen Bonität. Manche Banken räumen ihn schon mit der Kontoeröffnung oder nach Eingang der ersten Gehälter ein - im ersten Fall gegen Gehaltsnachweise -, andere erst auf gesonderten Antrag nach einigen Monaten Kontonutzung. Der Rahmen lässt sich flexibel nutzen und zurückzahlen; für die Dauer der Inanspruchnahme fällt der Sollzins an. Die Bank passt die Höhe von Zeit zu Zeit an Ihre Bonität an und informiert Sie darüber in der Regel schriftlich, häufig über den Kontoauszug.

Kontoauszug

Je nach Anbieter werden Kontoauszüge monatlich, vierteljährlich, jährlich oder bei Kontobewegung erstellt. Zunehmend werden sie in ein Online-Postfach eingestellt, das Sie über das Online-Banking erreichen. Bestehen Sie weiter auf Postversand oder rufen Sie einen Auszug nicht fristgerecht im Online-Postfach ab, können Portogebühren anfallen. Solche per Post zugestellten Auszüge heißen Zwangskontoauszüge; sie werden erstellt, damit Sie Buchungen und Rechnungsabschluss prüfen und keine Fristen versäumen. Ist der Postversand für Sie ohnehin kostenlos, nennen wir ein zusätzliches Online-Postfach hier nicht.

Karten & Bezahlen

Bankomatkarte

Zur Standardausstattung jedes Girokontos gehört eine Bankomatkarte - eine Debitkarte, deren Umsätze zeitnah vom Konto abgebucht werden. Für den Einsatz im Ausland und an elektronischen Kassen trägt sie ein internationales Co-Badge. Lange waren das Maestro (Mastercard) und V PAY (Visa); beide Systeme laufen inzwischen aus. Mastercard rangiert Maestro aus, bestehende Karten funktionieren nur noch bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit, und die Akzeptanz von V PAY war ohnehin im Wesentlichen auf Europa beschränkt. An ihre Stelle treten Debit Mastercard und Debit Visa: Sie werden im Ausland deutlich breiter akzeptiert und lassen sich durchgängig auch im Onlinehandel einsetzen, sodass eine zusätzliche klassische Kreditkarte für viele Kunden kaum noch nötig ist. Fallen Entgelte für die Karte an, weisen wir sie im Vergleich aus. Einzelne Institute geben Karten mit reduziertem Funktionsumfang aus, wenn die Bonität nach ihrer Einschätzung nicht ausreicht oder das Konto nicht als Gehaltskonto genutzt wird.

Kreditkarte

Auch Kreditkarten dienen zum bargeldlosen Bezahlen und zum Geldabheben, punkten aber vor allem bei Auslandsreisen und Zahlungen im Internet mit höherer Akzeptanz und werden oft um Serviceleistungen oder Versicherungen ergänzt. Sofern es sich nicht um Debitkarten handelt, werden die Umsätze gesammelt und einmal monatlich dem Girokonto belastet; bis dahin sind sie zinsfrei. Kreditkarten sind meist nicht im Kontopaket enthalten, sondern müssen bei Bedarf gesondert beantragt werden - ob eine ausgestellt wird, hängt von der Bonität ab. Für eine separat gewünschte Kreditkarte fallen je nach Anbieter meist rund EUR 20 bis EUR 30 im Jahr an.

gebührenfreies Geldabheben an Bankomaten (ggf. aber Entgelt des Automatenbetreibers)

Ein Girokonto dient auch der schnellen Bargeldversorgung; abheben können Sie aus Guthaben und im Rahmen Ihres Verfügungsrahmens. Mit den österreichischen Bankomatkarten lässt sich im Euroraum fast überall gebührenfrei an Automaten Geld abheben. Der Euroraum umfasst die derzeit 20 EU-Staaten, die den Euro als offizielle Währung führen. Zwei Entgelte können dennoch anfallen:

Entgelt des Automatenbetreibers: Die meisten Bankomaten in Österreich betreibt die PSA Payment Service Austria, an der die heimischen Banken beteiligt sind; untereinander verrechnen sie geringe Ausgleichszahlungen, für Sie bleibt die Abhebung kostenlos. Drittanbieter wie Euronet haben jedoch viele Automaten an stark frequentierten Standorten wie Supermärkten aufgestellt, die teils gebührenpflichtig sind, und einzelne Banken belasten Fremdkunden ein direktes Entgelt. Auf eine solche Gebühr muss vor der Auszahlung ausdrücklich hingewiesen werden - bis zur Bestätigung des Betrags können Sie den Vorgang abbrechen und einen anderen Automaten aufsuchen. Im Ausland, besonders in den USA und Thailand, sind Betreiberentgelte weit verbreitet.

Auslandsentgelt: Für Abhebungen in einer anderen Währung als Euro oder außerhalb des Euroraums kann die kartenausgebende Bank ein Auslandsentgelt erheben, meist 1 bis 2 Prozent des Betrags; teils wird stattdessen auf den Europäischen Wirtschaftsraum (die 27 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen) abgestellt. Das an Automaten oder Kassen angebotene Umrechnen in Euro sollten Sie ablehnen, da dabei mit ungünstigen Kursen gerechnet wird.

kontaktlos bezahlen

Beim kontaktlosen Bezahlen kommuniziert der Kartenchip per NFC-Technik mit dem Kassenterminal: Sie halten die Karte nur nah ans Lesegerät. Bis zu einem Betrag von meist EUR 50 ist dabei keine PIN nötig; ein Piep-Ton und ein optisches Signal bestätigen die Zahlung. Aus Sicherheitsgründen kann die PIN aber auch darunter stichprobenweise verlangt werden. Der Vorgang geht deutlich schneller als Barzahlen. Möglich ist er überall dort, wo am Terminal das Kontaktlos-Zeichen zu sehen ist; auf der Karte selbst erkennen Sie die Funktion am selben Symbol. Nahezu alle neu ausgegebenen Bankomat- und Kreditkarten beherrschen sie - unsere Angabe im Vergleich bezieht sich auf beide Kartenarten.

mobil bezahlen

Mobiles Bezahlen läuft über Bezahl-Apps: Das entsperrte Smartphone mit aktivem NFC nah ans Terminal halten - kleine Beträge (meist bis EUR 50) ohne Freigabe, größere per PIN, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Der Vorgang entspricht einer kontaktlosen Kartenzahlung, oft ist das Smartphone schneller zur Hand als die Karte. Für iPhones ist Apple Pay die einzige Option, da Apple die NFC-Schnittstelle nicht für Dritte freigibt; unter Android stehen Google Pay und bankeigene Apps bereit. Voraussetzung ist eine Karte, die von der jeweiligen Bank für den Dienst freigegeben ist - deshalb führen wir im Vergleich auf, ob und in welchem Umfang eine Bank Apple Pay und Google Pay unterstützt. Über die Filter im Bereich weitere Filter grenzen Sie den Vergleich gezielt auf Konten mit Apple Pay oder Google Pay ein. Auch Wearables wie smarte Uhren lassen sich zum Bezahlen nutzen, je nach Gerät über Apple Pay, Google Pay oder eine eigene Lösung des Herstellers.

Karten-PIN selbst bestimmen bei Bankomatkarte/Kreditkarte

Die vierstellige Geheimzahl für das Geldabheben und für Kartenzahlungen lässt sich bei vielen Banken selbst festlegen oder ändern - eine Wunsch-PIN können Sie sich leichter merken. Je nach Anbieter geht das direkt im Antragsprozess, später über das Online-Banking oder an geeigneten Bankomaten. Der Vergleich zeigt, ob diese Möglichkeit für Bankomatkarte und Kreditkarte besteht.

Service

TAN-Verfahren

Für sichere Online-Transaktionen setzen die Banken TAN-Verfahren ein: Jeder Auftrag - Überweisung, Dauerauftrag und so weiter - wird mit einer nur einmal gültigen Transaktionsnummer freigegeben, quasi der digitalen Unterschrift für den einzelnen Auftrag. Gängig sind heute appTAN und pushTAN (Freigabe über eine gesonderte Banking-App), mTAN bzw. smsTAN (TAN per SMS) sowie photoTAN und chipTAN (QR- oder Grafik-Code, teils mit Lesegerät). Welches Verfahren angeboten wird, entscheidet mit über den Alltagskomfort. Wie die Verfahren im Einzelnen funktionieren, beschreiben wir auf unserer deutschen Seite in einem Artikel zum Thema Sicherheit.

Banking per App

Viele Banken stellen für Smartphone und Tablet eine eigene Banking-App bereit. Damit erledigen Sie wie im Online-Banking über den Browser Kontostands- und Umsatzabfragen, Überweisungen oder Daueraufträge - meist noch etwas bequemer. Die Angabe bezieht sich auf die verbreiteten Betriebssysteme iOS (Apple) und Android (Google). Alternativ lässt sich das Konto auch über den mobilen Webbrowser führen, dessen Darstellung sich der Displaygröße anpasst; dafür genügen die gewohnten Online-Banking-Zugangsdaten.

Echtzeitüberweisungen

Eine SEPA-Echtzeitüberweisung wird binnen Sekunden ausgeführt - rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. Nach der europäischen Instant-Payments-Verordnung sind die Banken im Euroraum inzwischen verpflichtet, Echtzeitüberweisungen zu senden und zu empfangen, und dürfen dafür kein höheres Entgelt verlangen als für eine herkömmliche Überweisung; Betragsgrenzen legen die Institute teils individuell fest bzw. lassen sie vom Kunden einstellen. Zum Vergleich: Eine normale SEPA-Überweisung muss beleglos erst nach einem Bankarbeitstag beim Empfänger sein (auf Papier einen Tag länger), und an Samstagen, Sonn- und Feiertagen finden keine Buchungen statt. Weil eine Rechnung erst als pünktlich bezahlt gilt, wenn der Betrag fristgerecht gutgeschrieben ist, sollten Sie diese Laufzeiten einplanen. Manche Banken verwenden für die Echtzeitüberweisung den Begriff Instant Payment.

Erleichterung beim Überweisen

Dieser Punkt zeigt, ob die Bank technische Hilfen anbietet, die das Abtippen von Rechnungsdaten ersparen. Im Online-Banking lassen sich Überweisungsdaten teils per Copy-and-paste aus einer E-Mail oder von einer Webseite übernehmen oder eine Rechnung als PDF hochladen; die Felder werden automatisch zugeordnet. In der App gibt es dafür oft eine Fotoüberweisung, die eine Rechnung oder einen Zahlschein abfotografiert und die Daten einliest. Prüfen Sie die übernommenen Angaben in jedem Fall auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

Benachrichtigungen bei Kontobewegungen per Push-Nachricht/E-Mail/SMS

Viele Banken bieten Kontosignale an, die Sie über bestimmte Ereignisse informieren - etwa das Über- oder Unterschreiten eines Kontostands, ein- oder ausgehende Zahlungen ab einem Betrag oder ein Stichwort in der Buchung. So sind Sie sehr zeitnah über Kontobewegungen im Bild. Wir geben an, in welcher Form die Benachrichtigung erfolgt: als Push-Nachricht der Banking-App, per E-Mail oder SMS. Push und E-Mail sind meist kostenlos, der SMS-Versand ist in der Regel kostenpflichtig - die anfallende Gebühr nennen wir dann in Klammern. Die Angabe bezieht sich auf Bewegungen des Girokontos.

Telefon-Banking

Ist eine Telefonnummer für das Telefon-Banking angegeben, können Sie darüber etwa Überweisungen beauftragen oder den Kontostand abfragen - in Kommunikation mit einem Servicemitarbeiter oder über einen Sprachcomputer, meist gesichert per Telefon-PIN und weitere Sicherheitsabfragen. Das Angebot ist allerdings rückläufig. Für telefonisch veranlasste Aufträge berechnen manche Institute eine Gebühr je Auftrag, die wir in Klammern nennen; hinzu kommen die Telefonkosten.

Kontoeröffnung

Mindestalter/Höchstalter

Hier sehen Sie, ob es Altersbeschränkungen für den Kontoinhaber gibt. Einige Banken eröffnen Konten von Geburt an, andere erst für Schulkinder ab sechs oder zwölf Jahren, viele Direktbanken jedoch erst ab Volljährigkeit. Ist die Eröffnung für Minderjährige möglich, geben wir zusätzlich an, ab welchem Alter der Anbieter eine Bankomatkarte ausstellt; die Kontoführung erfolgt dann auf Guthabenbasis, und zur Eröffnung ist immer die Zustimmung der Erziehungsberechtigten nötig. Minderjährige zwischen sieben und siebzehn Jahren sind beschränkt geschäftsfähig; eine Überziehung darf die Bank ihnen nicht gestatten. Bei Konten mit Sonderkonditionen während Ausbildung und Studium nennen wir beim Höchstalter einheitlich das Alter, das der Inhaber zur Nutzung höchstens haben darf - erst ab dem folgenden Geburtstag endet die vergünstigte Kontoführung.

Gemeinschaftskonto

Ob sich das Konto zu zweit als Gemeinschaftskonto führen lässt, sehen Sie hier - sinnvoll vor allem für Ehe- und Lebenspartner, die gemeinsame Zahlungen bequem abwickeln und womöglich Kontoführungsgebühren sparen. Mögliche Angaben sind ja, nur für Eheleute, nur über die Filiale oder ein Strich, wenn es nicht angeboten wird. Üblich ist das ODER-Konto mit Einzelverfügung: Jeder Inhaber darf allein über das Guthaben und einen eingeräumten Rahmen verfügen, während vertragliche Änderungen gemeinsam erfolgen. Gerade junge Anbieter verzichten anfangs häufig auf Gemeinschaftskonten. Über die weiteren Filter blenden Sie gezielt nur Konten ein, die als Gemeinschaftskonto möglich sind.

PostIdent/VideoIdent

Banken müssen die Identität neuer Kunden gesetzlich prüfen; dieser Punkt zeigt, welche Verfahren ein Institut bei der Eröffnung anbietet - meist haben Sie die Wahl zwischen PostIdent und VideoIdent.

Beim PostIdent legen Sie in einer Filiale der Österreichischen Post den Coupon aus den Unterlagen, ein gültiges Ausweisdokument und den unterschriebenen Antrag vor; ein Mitarbeiter erfasst die Ausweisdaten und leitet die Bestätigung an die Bank weiter. Das Verfahren ist kostenfrei, erfordert aber den Gang zur Post während der Öffnungszeiten.

VideoIdent läuft ortsunabhängig per Videotelefonat über Smartphone, Tablet oder PC mit Kamera. Ein geschulter Mitarbeiter - oft bei einem spezialisierten Dienstleister - prüft Ihr Ausweisdokument, das Sie zum Sichtbarmachen der Sicherheitsmerkmale kippen, fertigt Fotos an und gleicht Ihr Gesicht mit dem Ausweisfoto ab; zum Abschluss geben Sie eine per SMS oder E-Mail zugesandte TAN ein. Der Vorgang dauert meist fünf bis zehn Minuten und ist häufig papierlos, sodass der Antrag nicht mehr unterschrieben und eingesandt werden muss. Nötig sind eine stabile Internetverbindung und eine brauchbare Kamera - bei schlechter Technik oder Beleuchtung steigt die Abbruchquote. Über die weiteren Filter grenzen Sie auf Ihr bevorzugtes Verfahren ein.

Kontowechselservice

Der Kontowechsel ist keine große Hürde mehr. Das Verbraucherzahlungskontogesetz (VZKG) verpflichtet die Banken, eine Kontowechselhilfe bereitzustellen: Über ein mehrseitiges Ermächtigungsformular werden Daueraufträge und Lastschriften auf das neue Konto übertragen, Zahlungspartner informiert und das alte Konto auf Wunsch aufgelöst. Der gesetzliche Weg ist allerdings papierbasiert; das Formular ist auf den Bankseiten oft nur über Formular-Center oder Suche zu finden. Bequemer sind die digitalen Webservices - meist bei externen Dienstleistern eingekauft und für den Kunden kostenlos -, bei denen die Kontoumsätze nach einmaligem Login analysiert werden und Sie per Klick festlegen, wen der Wechsel erreichen soll. Einige Institute bepreisen einzelne, nicht ausdrücklich kostenfreie Teilleistungen; die Kosten der Kontowechselhilfe geben wir im Vergleich an. Bei Zahlungspartnern wie Onlinehändlern, bei denen die Kontodaten hinterlegt sind, müssen Sie die Umstellung ohnehin selbst vornehmen.

Neukundenaktion

Ein Icon zeigt an, dass es derzeit eine Neukundenaktion zur Eröffnung des jeweiligen Kontos gibt; ein Klick öffnet die von uns aufbereiteten Informationen. Die oft umfangreichen Teilnahmebedingungen fassen wir verständlich zusammen und weisen auf kritische Punkte hin. Wer als Neukunde gilt, ist je nach Bank unterschiedlich definiert - teils erlangt man den Status schon sechs oder zwölf Monate nach einer Kontokündigung zurück. Maßgeblich sind allein die Bedingungen auf der Aktionsseite des Anbieters, und die können sich ändern; es empfiehlt sich daher, davon zum Zeitpunkt des Abschlusses einen Screenshot anzufertigen. Über die weiteren Filter zeigen Sie nur Konten mit einer laufenden Neukundenaktion.

Zum Anbieter

zum Anbieter

Der Button führt Sie direkt zum Anbieter: Dessen Website öffnet sich in einem neuen Browserfenster, sodass der Vergleich geöffnet bleibt.

Ranking und Aktualität

So entsteht die Reihenfolge im Vergleich, so aktuell sind die Daten, und das steckt hinter der Auswahl der berücksichtigten Anbieter.

In der Voreinstellung sortiert der Vergleich nach der Bewertung, absteigend: Das von der Redaktion am besten bewertete Konto steht oben, die Position ist als Nummer (#01, #02 …) ausgewiesen. Gleichauf liegende Konten teilen sich eine Position, die Rangnummer bleibt dann leer. Die Bewertung wird als "X /3" angegeben, mit höchstens drei Punkten, und gilt jeweils für das eingestellte Kontoprofil - also Ihre Variante und Stufe; ein Konto kann für das eine Profil top und für ein anderes nur durchschnittlich sein. Über die Sortier-Buttons ändern Sie die Reihenfolge, etwa nach Anbietername oder Kontopreis.

Der Vergleich zeigt fünf Anbieter je Seite; die Anzeige "Anbieter 1–5 von 12" oberhalb nennt den Ausschnitt, über die Pfeile blättern Sie durch die übrigen. Unterhalb der Übersicht stehen Datum und Uhrzeit des letzten Aktualisierungslaufs; er bezieht sich auf den gesamten Girokontovergleich, dessen Konditionen wir automatisiert auf Änderungen prüfen. Welche Rankingkriterien wir ansetzen und welche Anbieter berücksichtigt werden, können Sie im Detail nachlesen.

Grundlage ist die Ausrichtung auf Direktbanken und Online-Broker sowie auf Institute, die ihre Produkte bundesweit über das Internet anbieten und den Abschluss per PostIdent oder VideoIdent ermöglichen. Ist ein Anbieter nicht aufgeführt, erfüllt er meist diese Kriterien nicht.

zuletzt aktualisiert am 27.8.26 um 18:05 Uhr

Häufige Fragen

Fragen, die kein einzelnes Vergleichskriterium betreffen: rund um Bargeld, Zahlungsverkehr, Sicherheit, Kontoeröffnung und den Alltag mit dem Girokonto.

Bargeld

Wie funktionieren Barein- und Barauszahlungen?

Bareinzahlungen auf Konten von Direktbanken sind meist nur über Fremdinstitute möglich, deren Gebühren dafür unterschiedlich ausfallen und mehrere Euro betragen können. Ist die Direktbank Tochter einer Filialbank, lassen sich deren Filialen oft kostenfrei für Einzahlungen nutzen. Bargeld abheben können Sie grundsätzlich an jedem Bankomaten; unser Vergleich gibt an, wo das jeweils gebührenfrei möglich ist. Einzelne Banken bieten zudem die gebührenfreie Bargeldauszahlung an Kassen von Partnerstationen an, unabhängig von einem Einkauf.

Wie gelangt man an große Bargeldsummen, etwa für einen Autokauf?

Für sehr hohe Auszahlungen ist das Bankomaten-Maximum zu beachten, das oft bei rund EUR 1.000 liegt; auch der Verfügungsrahmen der Karte ist täglich und wöchentlich begrenzt und lässt sich in Absprache mit der Bank anheben. Ist die Direktbank Tochter einer Filialbank, sind größere Abhebungen häufig auch in deren Filialen möglich - kündigen Sie diese der Filiale am besten einige Tage vorher an.

Zahlungsverkehr

Wie können Schecks eingereicht werden?

Schecks können bei Direktbanken auf dem Postweg eingereicht werden; einige Anbieter stellen dafür ein PDF-Formular online bereit. Order- und Auslandsschecks muss der auf dem Scheck genannte Empfänger stets auf der Rückseite unterschreiben.

Welche Gebühren entstehen bei der Rückgabe von Lastschriften?

Einer SEPA-Lastschrift können Sie innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen widersprechen, bei fehlender Einzugsermächtigung sogar bis zu dreizehn Monate nach der Belastung; oft geht das direkt im Online-Banking, der Betrag wird umgehend gutgeschrieben. Auch die Bank kann Lastschriften zurückgeben, etwa bei fehlender Deckung. Für Sie als Kontoinhaber ist die Rückgabe kostenlos - ein Entgelt zahlt der Einreicher, der es Ihnen gegebenenfalls weiterberechnet, wenn die Lastschrift berechtigt war.

Was kosten Auslandsüberweisungen?

Für Euro-Zahlungen im SEPA-Raum nutzen Sie die SEPA-Überweisung; sie kostet bei korrekten Angaben so viel wie eine Inlandsüberweisung und muss beleglos nach einem Bankarbeitstag gutgeschrieben sein. Nötig ist die IBAN des Empfängers. Teurer und langsamer wird es bei fremden Währungen und Ländern außerhalb des SEPA-Raums; die Preise stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis. Dabei legen Sie fest, wer die Kosten trägt: "OUR" (Auftraggeber trägt alle), "BEN" (Begünstigter trägt alle) oder "SHARE" (jeder die Kosten seiner Bank).

Sicherheit

Wie kann man sich vor Phishing schützen?

Schützen Sie das für das Banking genutzte Gerät mit aktueller Sicherheitssoftware und ändern Sie Passwörter regelmäßig. Achten Sie beim Login darauf, dass es die echte Bankseite ist und die Adresse mit "https://" beginnt, und halten Sie während des Bankings nur das Banking-Fenster geöffnet. Banken fordern Sie nie per E-Mail oder Telefon auf, PIN oder TAN einzugeben oder zu bestätigen - solche Nachrichten sind Betrugsversuche. Weitere Hinweise finden Sie auf unserer Seite zur Sicherheit im Online-Banking.

Muss ich einen Verfügungsrahmen für das Ausland einrichten?

Manche Institute versehen die Bankomatkarte mit einem eigenen Verfügungsrahmen für das Ausland, oft "GeoControl" genannt, und setzen ihn standardmäßig niedrig oder auf null. Das soll Betrug durch Skimming eindämmen, bei dem an manipulierten Automaten Kartendaten und PIN ausgespäht werden. Länder mit erhöhtem Missbrauchsrisiko - meist außerhalb von EU und USA - sind dabei häufig gesperrt. Wollen Sie dort im Urlaub Geld abheben, klären Sie vorab mit Ihrer Bank, ob der Rahmen für das Land angehoben werden muss.

Wie kann man sich beim Geldabheben vor Betrügern schützen?

Bewahren Sie Karte und PIN nie zusammen auf und notieren Sie die Geheimzahl nicht auf der Karte - sonst droht bei Missbrauch der Vorwurf grober Fahrlässigkeit. Sieht ein Bankomat ungewöhnlich aus, hakt die Karte oder wird die Eingabe zweimal verlangt, verzichten Sie auf die Nutzung und informieren die Bank. Decken Sie die PIN-Eingabe mit der Hand ab und bevorzugen Sie Automaten in Schalterhallen, da öffentlich zugängliche Geräte häufiger manipuliert werden. Bleibt eine Karte im Automaten stecken, sperren Sie sie umgehend.

Wo sperrt man Karten?

Melden Sie den Verlust einer Bank- oder Kreditkarte so schnell wie möglich. Für Bankomatkarten gibt es in Österreich einen zentralen Sperrnotruf (0800 204 8800, aus dem Ausland +43 1 204 8800); Kreditkarten sperren Sie über den Sperrnotruf Ihrer Bank bzw. des Kartenanbieters, den Sie in Ihren Unterlagen finden. Halten Sie beim Anruf Bankverbindung und Kartendaten bereit, notieren Sie Datum und Uhrzeit der Sperre und erstatten Sie bei Diebstahl Anzeige. Eine kleine Liste mit den nötigen Nummern für die Reise erspart im Ernstfall Stress.

Kontoeröffnung & Wechsel

Wie kann ein Girokonto eröffnet werden?

Ein Girokonto eröffnen Sie über die Website des Anbieters: Sie erfassen die persönlichen Daten online und drucken den ausgefüllten Antrag aus; in vielen Fällen lässt sich der Antrag mit den Unterlagen alternativ auch per Post anfordern. Anschließend folgt die gesetzlich vorgeschriebene Identitätsprüfung per PostIdent oder VideoIdent.

Wie schnell ist das Girokonto eingerichtet?

Das Konto ist eingerichtet, sobald die Eröffnungsunterlagen bei der Bank eingegangen sind und die Identitätsprüfung abgeschlossen ist; die Bank bestätigt das mit einem Begrüßungsschreiben. Bevor Sie das Konto tatsächlich nutzen, sollten alle zugehörigen Karten sowie die Zugangsdaten für Online- und Telefon-Banking zugestellt sein.

Welche Kündigungsfrist gilt für das alte Konto?

Für die Kündigung des alten Kontos sind in aller Regel keine Fristen einzuhalten. Bis der Antrag bearbeitet ist und alle Zahlungspartner die neue Verbindung übernommen haben, können aber einige Tage vergehen. Führen Sie das alte Konto daher noch einige Wochen parallel weiter, damit keine Lastschrift ins Leere läuft - sonst drohen leicht hohe Gebühren.

Wie kündige ich ein Girokonto?

Für die Kündigung genügt ein formloses Schreiben, das alle Kontoinhaber unterschreiben; ein vorbereitetes Formular finden Sie hier. Geben Sie eine Bankverbindung für das Restguthaben an. Die Kündigung selbst darf nichts kosten, jedoch erstellt die Bank zum Kündigungstermin einen Rechnungsabschluss und ermittelt noch offene Gebühren und Zinsen.

Bonität

Welche Daten meldet die Bank dem KSV?

Im Zusammenhang mit dem Girokonto meldet die Bank dem Kreditschutzverband (KSV) die persönlichen Daten wie Name, Anschrift und Geburtsdatum sowie die Eröffnung und Löschung des Kontos; bei Ausgabe einer Kreditkarte gilt das ebenso, da damit ein Kreditrahmen verbunden ist. Negativmerkmale entstehen erst, wenn die Bank das Konto aus wichtigem Grund kündigt, etwa bei Missbrauch oder offenen Forderungen.

Wie wirken sich mehrere Konten und Kreditkarten auf die Kreditwürdigkeit aus?

Gemeldet werden dem KSV die Eröffnung eines Girokontos und die Ausgabe einer Kreditkarte, ohne die Höhe des Kreditrahmens; reine Anlagekonten sind nicht relevant. Geht die Zahl der gemeldeten Konten und Kreditkarten über das Übliche hinaus, kann das den errechneten Scorewert belasten, da mehrere Kreditrahmen parallel bestehen könnten - und die Bank fragt sich womöglich, wozu Sie all diese Konten brauchen.

Bedienung & Grundlagen

Über welche Zugangswege können Girokonten geführt werden?

Girokonten bei Direktbanken lassen sich per Internetbanking, mobil per App bzw. Mobile Banking und teils per Telefon-Banking führen. Aufträge im Online-Banking geben Sie mit einem TAN-Verfahren frei; Bargeld beziehen Sie über Bankomaten. Welche Zugangswege ein Anbieter unterstützt, zeigt der Vergleich in den entsprechenden Kriterien.

Können Produktdaten einzelner Girokonten ausgedruckt werden?

Ja. Rufen Sie die gewünschten Produktdaten im 1-zu-1-Vergleich auf. Über das Druckersymbol unterhalb der Daten wechseln Sie in ein für den Druck optimiertes Format ohne grafische Elemente und drucken es über die Druckfunktion Ihres Browsers aus.