Newsletter: Direktbanken.News 06/2026
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Star-Werbung und 3,00% p. a. bei Trade Republic
Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Star-Werbung und 3,00% p. a. bei Trade Republic
In Österreich bietet Trade Republic den Neukunden, die ab 12.5.26 eröffnen, einen Sonderzins von 3,00% p. a. auf nicht investiertes Guthaben. Der Berliner Neobroker differenziert damit erstmals in der Verzinsung zwischen Neu- und Bestandskunden, setzt wie andere Girokonto- oder Depotanbieter den Neukundenzins als Akquiseinstrument ein. Eine Garantie über die Dauer fehlt; der Sonderzins gilt bis auf Weiteres. Betraglich ist es nicht begrenzt, sofern eine Trade-Republic-IBAN (AT-IBAN) genutzt wird. Wer neu eröffnet, sollte in der App unter "Cash > Zinsen" die Verzinsung aktivieren. Ohne diesen Schritt bleibt das Guthaben unverzinst - bemerkenswert bei einem als unkompliziert beworbenen Produkt.
Bestandskunden bleiben beim Standardzins von derzeit 2,00%, der an die EZB-Einlagefazilität gekoppelt ist. Eine vergleichbare Referenzbindung für den Sonderzins besteht nicht. Auf 3,00% p. a. kommen Bestandskunden nur über das derzeitige Empfehlungsprogramm: Werben sie Personen, die binnen 21 Tagen EUR 100,00 einzahlen und drei Wertpapierkäufe tätigen, gewährt der Neobroker den Sonderzins für drei Monate. Bei maximal vier Anwerbungen addiert sich die Laufzeit auf bis zu zwölf Monate.
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Der Newsticker
++ die DKB aus Berlin wirbt im Juni beim Girokonto erneut mit einer Geldprämie von EUR 100,00 um Neukunden, das Konto und die Aktion stehen auch Interessierten mit Wohnsitz in Österreich offen. Die DKB senkte eine der Hürden für den Prämienerhalt weiter ab. Statt der zuletzt geforderten EUR 1.500 genügen diesmal je EUR 1.000 als Geldeingang in drei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten, spätestens bis 31.10.26. Wie bisher zählen auch Überweisungen von einem eigenen Konto bei einer Fremdbank als Geldeingang. Das Antragsfenster ist mit dem vollen Monat vom 1.6.26 bis 30.6.26 länger als die rund zwei Wochen der Aktion im Februar. Bedingung bleibt die Einwilligung zur werblichen E-Mail-Kommunikation
++ die Erste Bank stellte zum 4.5.26 die Konditionen ihres "Selfinvest-Depots" um. Das Modell läuft über die Banking-Plattform George und schließt eine Beratung aus. Vor allem die Gebühren für Depotführung und Sparplanausführung senkte die Bank. Depotvolumen bis EUR 50.000 verwahrt sie nun kostenlos, laut Produktseite "ein Leben lang". Erst für die Anteile oberhalb dieser Schwelle greift der Satz von 0,015% pro Monat zuzüglich 20% Umsatzsteuer – auf das Jahr gerechnet und inklusive Steuer 0,216% p. a. Der Satz selbst blieb unverändert; er gilt seit Einführung des Modells im Oktober 2024. Das bisherige Mindestentgelt von jährlich EUR 28,68 pro Depot entfiel ersatzlos. Bei Wertpapiersparplänen wechselte die Erste Bank von der Prozent- zur Stücklogik: Statt 1,99% des Kurswerts kostet jede Ausführung nun pauschal EUR 1,00. Bei höheren Sparraten entlastet das spürbar. Den außerbörslichen Fondskauf, und damit vor allem den Kauf gemanagter Fonds über die Fondsgesellschaften, verbilligte sie von 1,99% auf 0,99%. Die Preissenkungen gelten auch für Bestandskunden des Selfinvest-Depots. In der Pressemitteilung bewarb die Bank das Produkt als vereinfacht und günstiger, "wie beim Neobroker". Das trifft bei kleinen Depotbeständen und Sparplänen zu. Die 0,216% p. a. liegen jedoch weit über den Sätzen bei easybank oder Bank Direkt mit 0,06% bzw. 0,12% p. a. Die Einzelorders bleiben ohnehin höher. Zwei befristete Aktionen flankieren den Umbau, beide bis 31.12.26. EUR 30,00 gibt es für den ersten online eingerichteten Sparplan ab EUR 10,00 monatlicher Sparrate, gutgeschrieben nach der ersten Ausführung. Wer ab 4.5.26 dieses Depotmodell eröffnet oder dorthin wechselt und externes Wertpapiervolumen eingehend überträgt, bekommt 1,00% davon als Geldprämie - jedoch nur auf den Teil über EUR 50.000 und gedeckelt bei EUR 500,00. Ein Übertrag von EUR 60.000 bringt so gerade EUR 100,00. Der Deckel von EUR 500,00 entspricht 1,00% von EUR 50.000, also greift er ab EUR 100.000 übertragenem Volumen. Die Übertragsaktion zielt klar auf größere Volumen - jenes Segment, in dem Selfinvest bei den laufenden Kosten am schwächsten dasteht
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Avida Finans aus Schweden erhöhte am 21.5.26 von 1,84% auf 1,92%, am 29.5.26 von 1,92% auf 1,95% und am 4.6.26 von 1,95% auf 1,97%.
Die Advanzia Bank aus Luxemburg hob ihr Sonderzinsangebot zum 1.6.26 deutlich an: Statt nominal 3,10% p. a. (effektiv 3,14% p. a.) bietet sie nun 3,45% p. a. (effektiv 3,51% p. a.) - ein Sprung um 0,35 Prozentpunkte. Der Sonderzins gilt für drei Monate ab der ersten Einzahlung und richtet sich an neue Tagesgeldkunden sowie an Kunden, die ihr Konto zwar eröffnet, aber noch nicht mit einer ersten Einzahlung befüllt haben. Eine Besonderheit bleibt die Mindesteinlage von EUR 5.000, die erreicht sein muss, um eine Verzinsung zu erhalten.
bank99 besserte ihr Sonderzinsangebot auf: Neukunden, die ab 1.6.26 das "flexsparen99" eröffnen, erhalten 2,25% statt 2,00% p. a. für die ersten drei Monate.
DADAT bietet Neukunden, die ab 19.5.26 eröffnen, einen Sonderzins von 2,70% p. a. (vorher 2,40% p. a.) für die ersten drei Monate auf Guthabenteile bis EUR 300.000. Bei den klassischen, steuereinfachen Tagesgeldern im Inland zieht sie damit der bisherigen Spitzengruppe spürbar davon. Der ungewöhnlich kräftige Zinsschritt dürfte eine direkte Reaktion auf den Vorstoß des Neobrokers Trade Republic sein, der seit der Vorwoche mit 3,00% p. a. in Österreich um Neukunden wirbt - allerdings auf dem Girokonto bzw. Depot-Verrechnungskonto und ohne garantierte Dauer.
Addiko Bank bietet Neukunden, die ab 18.5.26 eröffnen, 2,40% p. a. für die ersten vier Monate. Zuvor waren es 2,30% p. a. Es ist die vierte Erhöhung beim Neukundenangebot seit November 2025 in Folge und mit 0,10 Prozentpunkten fiel der Schritt doppelt so groß aus wie bei den beiden vorhergehenden Anpassungen.
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
CreditPlus Bank aus Deutschland erhöhte am 4.6.26 bei 3 Monaten auf 2,20% (vorher 2,00%), bei 6 Monaten auf 2,30% (vorher 2,25%), bei 9 Monaten auf 2,35% (vorher 2,25%), bei 12 Monaten auf 2,45% (vorher 2,35%), bei 18 Monaten auf 2,50% (vorher 2,35%), bei 2 Jahren auf 2,56% (vorher 2,36%) und bei 3 bis 6 Jahren auf 2,57% (vorher 2,37% bei 3 Jahren, 2,45% bei 4 Jahren, 2,50% bei 5 Jahren, 2,55% bei 6 Jahren).
Younited Credit aus Frankreich erhöhte am 3.6.26 bei 12 Monaten auf 2,58% (vorher 2,51%), bei 18 Monaten auf 2,65% (vorher 2,61%) und bei 2 Jahren auf 2,76% (vorher 2,73%). Zuvor, am 21.5.26, hatte sie bei 12 Monaten ausgehend von 2,47% erhöht und bei 2 Jahren ausgehend von 2,66%.
Denzel Bank erhöhte am 2.6.26 um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,00% (vorher 1,90%), bei 12 Monaten auf 2,25% (vorher 2,10%), bei 2 Jahren auf 2,35% (vorher 2,15%), bei 3 Jahren auf 2,40% (vorher 2,20%), bei 4 Jahren auf 2,45% (vorher 2,30%) und bei 5 Jahren auf 2,50% (vorher 2,40%)
bank99 erhöhte am 1.6.26 bei 6 Monaten auf 1,90% (vorher 1,70%), bei 9 Monaten auf 1,95% (vorher 1,75%), bei 2 Jahren auf 2,20% (vorher 1,85%) und bei 3 Jahren auf 2,30% (vorher 1,90%). Die 12-monatige Laufzeit blieb unverändert.
DenizBank erhöhte am 1.6.26 bei den Laufzeiten bis 5 Jahre um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,10% (vorher 2,00%), bei 6 Monaten auf 2,15% (vorher 2,05%), bei 9 Monaten auf 2,20% (vorher 2,10%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,50% (vorher 2,35%), bei 2 Jahren auf 2,60% (vorher 2,40%), bei 3 sowie 4 Jahren auf 2,65% (vorher 2,45%) und bei 5 Jahren auf 2,70% (vorher 2,50%)
Klarna Bank aus Schweden erhöhte am 29.5.26 vier ihrer Laufzeitangebote: bei 12 Monaten auf 2,71% (vorher 2,60%), bei 2 Jahren auf 2,85% (vorher 2,75%), bei 3 Jahren auf 2,90% (vorher 2,85%) und bei 4 Jahren auf 3,00% (vorher 2,90%)
Santander Consumer Bank erhöhte am 28.5.26 um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 1,70% (vorher 1,60%), bei 6 Monaten auf 2,00% (vorher 1,80%), bei 9 Monaten auf 2,20% (vorher 2,00%), bei 12 Monaten bis 2 Jahren auf 2,40% (vorher 2,25%) und bei 3 Jahren auf 2,50% (vorher 2,30%)
easybank erhöhte am 19.5.26 bei 6 Monaten auf 1,80% (vorher 1,70%), bei 12 Monaten auf 2,00% (vorher 1,50%), bei 2 Jahren auf 2,20% (vorher 1,50%) und bei 5 Jahren auf 2,25% (vorher 1,70%).
Kommunalkredit Invest erhöhte am 18.5.26 ab der 12-monatigen Laufzeit in beiden Anlagestufen um 0,15 bis 0,40 Prozentpunkte. Für Anlagebeträge ab EUR 10.000 sind es nun bei 12 sowie 18 Monaten 2,45% (vorher 2,30%) und bei 2, 3, 5, 8 sowie 10 Jahren 2,75% (vorher 2,35% bei 2 Jahren, 2,50% bei den weiteren Laufzeiten).
Addiko Bank hob am 18.5.26 bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,50% (vorher 2,35%) an.
bank99 erhöhte am 11.5.26 bei 12 Monaten auf 2,10% (vorher 1,80%).
VakifBank erhöhte am 11.5.26 größtenteils: Für Neuanlagen, nicht für die Wiederanlage auslaufender Festgelder, gelten bei 3 Monaten 1,90% (vorher 1,80%), bei 12 Monaten 2,50% (vorher 2,35%), bei 2 sowie 3 Jahren 2,60% (vorher 2,40% und 2,50%), bei 4 Jahren 2,65% (vorher 2,50%) und bei 5 Jahren 2,70% (vorher 2,60%). Bei 9 Monaten senkte VakifBank jedoch auf 2,05% (vorher 2,15%) und das Angebot bei 18 Monaten ist entfallen (vorher 2,40%).
Noch einen schönen Juni wünscht
m o d e r n - b a n k i n g
Geiselwieslach 4, 66839 Schmelz, Deutschland
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Rechtsform: Einzelunternehmen, Inhaber: Frank Rassier, USt-ID Nr.: DE223559923
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