Newsletter: Direktbanken.News 06/2015

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.at


Themenüberblick
1. CACF-Festgeld in Österreich verfügbar
2. Der monatliche Newsticker
3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. CACF-Festgeld in Österreich verfügbar
Die Crédit Agricole Consumer Finance S. A. (CACF) mit Firmensitz im französischen Évry wendet sich seit 2.6.15 unter einer AT-Domain an österreichische Interessenten. Festzinsanlagen sind dort das einzige Produkt. Im Nachbarland Deutschland besteht dieses Angebot seit Januar 2014. Die Unterschiede zwischen dem AT- und dem DE-Internetauftritt sind minimal: Um der neuen Zielgruppe in Österreich näher zu kommen, wurden eine nationale Rufnummer für den Kontakt zum Telefonservice sowie eine E-Mail-Adresse mit der Endung .at eingerichtet und die Zinssätze gegenüber dem CACF-Angebot für deutsche Interessenten zunächst um 0,19 bis 0,34 Prozentpunkte angehoben. Angeboten werden für 12 Monate 1,45%, für 2 Jahre 1,65%, für 3 Jahre 1,75%, für 4 Jahre 1,85%, für 5 Jahre 1,95%, für 6 Jahre 2,05% und für 7 Jahre 2,10%. Mit der zinsstarken DenizBank verglichen, sind die Zinsangebote bis zur 5-jährigen Laufzeit exakt auf derselben Höhe und bei der 6- sowie 7-jährigen Laufzeit um 0,05 Prozentpunkte darüber. Die Mindesteinlage beträgt EUR 5.000, die Höchsteinlage EUR 500.000. Die CACF unterhält weder in Österreich noch in Deutschland eine Niederlassung, die Anleger legen im Ausland an. Die CACF ist innerhalb der genossenschaftlichen Bankengruppe Crédit Agricole der Konsumfinanzierungsspezialist. Über ihre Marken Sofinco, Finaref und Viaxel hat sie in Frankreich eine starke Stellung.
Im Antragsprozess ist ein Passwort für den Telefonservice festzulegen, denn ein Online-Zugang zur Konteneinsicht besteht nicht. Die Identifikation wird nach einem abgeleiteten Verfahren hereingeholt: Statt einer Identifikation durch die Post ist eine Kopie des im Antrag angegebenen Identifikationsdokuments per E-Mail, Post oder Fax einzusenden, des Weiteren eine Kopie der Bankkarte oder des aktuellen Kontoauszugs des Referenzkontos sowie eine Kopie der letzten Gas- oder Stromabrechnung. Die Bank bestätigt die Antragsannahme per E-Mail. Jeweils nach einem Laufzeitjahr werden die Zinsen auf das Referenzkonto ausgezahlt - ohne Abzug von Steuern. Um die korrekte Besteuerung müssen sich die Auslandskunden selbst kümmern. Mindestens drei Werktage vor Fälligkeit sollte eine Weisung zur Rückzahlung und Kontoauflösung vorliegen, sonst verlängert sich die Laufzeit einmalig um zwölf Monate zum dann geltenden Zinssatz, danach endet sie ohne dass es einer Kündigung bedarf. Die Einlagen sind bis EUR 100.000 je Privatperson gesichert über den Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution, der gesetzlichen Einlagensicherung in Frankreich.

2. Der monatliche Newsticker
++ Generali Bank ist erstmals mit einer Neukundenaktion präsent: Bei Depoteröffnung im Aktionszeitraum 19.5.15 bis 30.9.15 erhalten neue Depotkunden je nach Depotbestand eine Geldprämie, gutgeschrieben auf dem Depot-Verrechnungskonto. Der Depotbestand kann durch Käufe und/oder Wertpapierübertrag aufgebaut werden. Der Auftrag zum Kauf ist schon direkt im Eröffnungsantrag zu erteilen, der Auftrag zum Übertrag indem das entsprechende Einzugsformular der Generali Bank mit eingereicht wird. Es gibt drei Prämienstufen: EUR 60,00 Prämie ab einem Depotbestand im Gegenwert von EUR 5.000, EUR 90,00 ab EUR 15.000 und EUR 120,00 ab EUR 30.000. Zu beachten ist eine Haltefrist, die Wertpapiere müssen im Durchschnitt mindestens ein Jahr im Depot bei der Generali Bank verbleiben, bzw. bei Verkauf deren Gegenwert auf dem Depot-Verrechnungskonto, ansonsten ist die Geldgutschrift zurückzuzahlen ++ die easybank erhöht zum 15.7.15 die Mindestdepotgebühr, jährlich und inklusive Mehrwertsteuer pro Wertpapierposten auf EUR 5,28 (bisher EUR 4,99) und pro Depot auf EUR 15,84 (bisher EUR 15,12) ++ produktübergreifend hebt die easybank zum 15.7.15 den Preis bei postalischer Zusendung der Kontoauszüge auf EUR 0,75 pro Zusendung zuzüglich Porto an, bislang lag der Preis bei EUR 0,50 zuzüglich Porto. Außerdem kosten ab 15.7.15 für einen zweiten Kontoinhaber bzw. Bevollmächtigten die Bankkarte und auch die Kreditkarte jeweils EUR 12,93 statt bislang EUR 12,19 ++

3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld


bankdirekt.at senkte am 1.6.15 beim "Extrakonto" auf 0,50% (vorher 0,60%).

4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


Die J&T Banka aus der Slowakei wird am 5.6.15 um 10 bis 20 Prozentpunkte absenken, bei 12 Monaten auf 1,60% (bisher 1,80%), bei 2 Jahren auf 1,80% (bisher 2,00%), bei 3 Jahren auf 2,00% (bisher 2,20%), bei 4 Jahren auf 2,15% (bisher 2,30%), bei 5 Jahren auf 2,25% (bisher 2,40%) und bei 10 Jahren auf 2,50% (bisher 2,60%).


Die Crédit Agricole Consumer Finance aus Frankreich ist seit 2.6.15 mit einem AT-Internetauftritt präsent, mit Zinsaufschlägen gegenüber ihrem Angebot in Deutschland: Angeboten werden für 12 Monate 1,45%, für 2 Jahre 1,65%, für 3 Jahre 1,75%, für 4 Jahre 1,85%, für 5 Jahre 1,95%, für 6 Jahre 2,05% und für 7 Jahre 2,10%.


bankdirekt.at verringerte am 1.6.15 bei 12 Monaten auf 0,50% (vorher 0,60%) und bei 2 Jahren auf 0,70% (vorher 0,80%).


easybank senkte am 22.5.15 um 0,05 bis 0,30 Prozentpunkte, am stärksten bei 12 Monaten. Dort werden nun 0,30% (vorher 0,60%) für Anlagebeträge bis EUR 7.000 angeboten, 0,40% (vorher 0,70%) für Anlagebeträge größer EUR 7.000 bis EUR 35.000 bzw. 0,50% (vorher 0,80%) für Anlagebeträge größer EUR 35.000.


VakifBank senkte am 21.5.15 bei den Laufzeiten bis 5 Jahren um bis zu 0,15 Prozentpunkte. Es gelten für 6 Monate 1,10% (vorher 1,20%), für 9 Monate 1,15% (vorher 1,25%), für 12 Monate 1,25% (vorher 1,40%), für 2 Jahre unverändert 1,55%, für 3 Jahre 1,65% (vorher 1,75%), für 4 Jahre 1,75% (vorher 1,80%) und für 5 Jahre 1,85% (vorher 1,90%).


BIGBANK aus Estland erhöhte am 7.5.15 bei 2 Jahren auf 1,60% (vorher 1,55%) und bei 3 Jahren auf 1,70% (vorher 1,65%).

Noch einen schönen Monat Juni wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

Geiselwieslach 4, D-66839 Schmelz
Tel.: +49 6887 9191770, E-Mail: info@modern-banking.at, Internet: www.modern-banking.at
Rechtsform: Einzelunternehmen, Inhaber: Frank Rassier, USt-ID Nr.: DE223559923

Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen.
Impressum: www.modern-banking.at/impressum_at.htm
Disclaimer: www.modern-banking.at/disclaimer_at.htm