Newsletter: Direktbanken.News 04/2013

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Themenüberblick
1. Generali Bank zieht Spesen hoch
2. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
3. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. Generali Bank zieht Spesen hoch
Zum Anpassungstermin 1.7. wird Generali Bank wie in den Vorjahren die Gebühren für zahlreiche Leistungen anheben. Diesjährig werden die Anpassungen an einigen Stellen teuer kommen. Im Brokerage bewegt sich Generali Bank dann noch mehr in einem ganz eigenen Preisbereich, abgekapselt von der günstigen Online-Konkurrenz. Die Orderprovision für den Börsenhandel in Wien, auf Xetra Frankfurt, den Parkettbörsen in Deutschland sowie Paris, Mailand, Amsterdam, Madrid, Brüssel, Helsinki und Lissabon erhöht sie auf 0,25% vom Ordervolumen, bei einer Mindestgebühr von EUR 22,10 (bisher 0,20%, mindestens aber EUR 20,50). Bei telefonischen Orderaufträgen fallen zusätzlich EUR 8,45 (bisher EUR 7,85) an. Fondsverkäufe sind mit pauschal EUR 22,10 (bisher EUR 20,50) kostenpflichtig. Für die Ausübung von Bezugsrechten wird eine Gebühr von 0,20%, mindestens aber EUR 2,80, im Preisverzeichnis hinzugefügt. Der Mindestdepotpreis steigt inklusive Mehrwertsteuer auf EUR 7,25 (bisher EUR 6,72) pro Wertpapier und auf stolze EUR 56,64 (bisher EUR 52,56) pro Depot.
Die Girokonten: Auf den Monat gerechnet betragen die neuen Kontoführungspauschalen je nach Kontomodell EUR 3,05, EUR 5,22, EUR 8,70 oder EUR 13,95 (bisher EUR 2,83, EUR 4,85, EUR 8,08 oder EUR 12,95). Anlegen, Ändern und Streichen von Daueraufträgen ist nur noch online und telefonisch kostenfrei, schriftliche Aufträge werden mit EUR 2,00 belegt, ausgenommen ist das Anlegen von Daueraufträgen unmittelbar mit der Kontoeröffnung. Barauszahlungen kosten EUR 1,00 (bisher EUR 0,91), Bareinzahlungen auf das eigene Konto EUR 0,60 (bisher EUR 0,55), beides ist an einem einzigen Standort in Wien möglich. Unter anderem verteuern sich auch beleghafte Überweisungen, Rücklastschriften, Scheckeinreichungen, Auslandsüberweisungen (die nicht als EU-Standardüberweisung ausgeführt werden) und die Devisenkonvertierung. Bei den Kontomodellen "ModulKonto" und "BasisKonto" beträgt der Preis je Buchungsposten ab Juli EUR 0,10 (bisher EUR 0,09), letztgenanntes Kontomodell hat ein Freikontingent von 30 Posten pro Quartal. Bei den als "Ertragskonten" benannten Tagesgeldkonten ändert sich ebenfalls dieser Preis, über das Freikontingent hinausgehend werden EUR 2,43 (bisher EUR 2,25) belastet.

2. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld


sparprofi.at, eine Marke der Sparkasse der Stadt Amstetten, wird am 15.4.13 von 1,175% auf 1,05% senken.


Die DKB aus Berlin kündigte an, am 15.4.13 die Guthabenverzinsung des Visa-Card-Kontos auf 1,05% (bisher 1,30%) herabzusetzen.


hypodirekt.at bietet im Neugeschäft seit 2.4.13 einen Zins von 1,10%. Bei allen bestehenden Kunden, die vor dem 2.4.13 eröffnet haben, änderte sie die Verzinsung auf 1,23%. Je nach Eröffnungsdatum bedeutet dies, dass um 0,02% bis 0,15% gesenkt wurde.


direktanlage.at senkte am 1.4.13 den Standardzins beim "Online TopZins Konto" von 1,20% auf 1,00%.


Denzel Bank verringerte am 1.4.13 von 1,25% auf 1,10%.


Porsche Bank kürzte am 28.3.13 von 1,20% auf 1,00%.


direktanlage.at senkte den Neukundenzins für Abschlüsse ab 19.3.13 auf 1,50% p. a. Am 18.3.13 setzte direktanlage.at für neue Abschlüsse zunächst nur auf 1,75% p. a. herab. Zu den beiden Anpassungen entschied man sich offensichtlich spontan, auf Änderungen der Wettbewerber reagierend. Sie folgten mit nur einem Tag Abstand aufeinander, im Konditionenblatt wurden zudem zeitweise sich widersprechende Zinsangaben veröffentlicht. Vor dem 18.3.13 lag das Angebot bei 1,90% p. a., gemäß den früheren Angaben sollte das Angebot mit diesem Zinssatz eigentlich bis zum 31.3.13 gelten.


ING-DiBa Austria nahm am 15.3.13 den Standardzins von 1,25% auf 1,00% zurück. Einen Sonderzins gibt es nicht mehr. Stattdessen erhalten Neukunden, die ab 15.3.13 eröffnen, für Ersteinlagen ab EUR 5.000 einen Reisegutschein über EUR 100,00, der auf connex-reisegutschein.com eingelöst werden kann.


DenizBank senkte am 11.3.13 von 1,40% auf 1,30%.

3. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

Die AutoBank senkte zum 1.4.13 bei 2 Jahren auf 1,47% (vorher 1,57%), bei 3 Jahren auf 1,57% (vorher 1,77%), bei 4 Jahren auf 1,97% (vorher 2,27%), bei 5 Jahren auf 2,37% (vorher 2,47%) und bei 8 Jahren auf 2,67% (vorher 3,07%). Da die Bank die Zinsen erst am Laufzeitende ohne Zinseszinsen gutschreibt, sind die Sätze weniger gut als sie zunächst scheinen.


Generali Bank kürzte am 1.4.13 bei 12 Monaten auf 1,10% (vorher 1,30%), bei 2 Jahren auf 1,30% (vorher 1,50%), bei 3 Jahren auf 1,50% (vorher 1,75%) und bei 4 Jahren auf 1,75% (vorher 1,90%).


Die Porsche Bank senkte am 28.3.13 bei 6 Monaten auf 1,15% (vorher 1,30%) und bei 12 Monaten auf 1,40% (vorher 1,55%).


BIGBANK verringerte am 21.3.13 um 0,05% bis 0,35%. So gelten beispielsweise bei einem Anlagebetrag unter EUR 10.000 für 3 Jahre 1,90% (vorher 2,10%), für 4 Jahre 2,40% (vorher 2,75%) und für 5 Jahre 2,55% (vorher 2,85%).


bankdirekt.at kürzte am 21.3.13 bei 2 Jahren auf 1,30% (vorher 1,50%) und bei 4 Jahren auf 1,80% (vorher 2,00%).


ING-DiBa Austria senkte am 15.3.13 bei 12 Monaten um 0,10%, je nach Anlagebetrag wird mit 1,10% bis 1,30% (vorher 1,20% bis 1,40%) verzinst.


VakifBank senkte per 13.3.13 an mehreren Stellen um 0,125%, und zwar bei 6 Monaten, bei 2 bis 3 Jahren und bei 5 bis 9 Jahren. Beispielsweise gelten für 2 Jahre 1,875%, für 3 Jahre 2,00% und für 5 Jahre 2,375%.


DenizBank verringerte am 11.3.13 ab 3 Jahren um 0,05% bis 0,15%. Es gelten für 3 Jahre 2,00% (vorher 2,125%), für 4 Jahre 2,20% (vorher 2,25%), für 5 Jahre 2,35% (vorher 2,50%), für 6 Jahre 2,50% (vorher 2,60%), für 7 Jahre 2,60% (vorher 2,70%), für 8 Jahre 2,70% (vorher 2,80%), für 9 Jahre 2,80% (vorher 2,90%) und für 10 Jahre 2,90% (vorher 3,00%).

Noch einen schönen Frühlingsmonat April wünscht

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