Newsletter: Direktbanken.News 11/2011

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.at


Themenüberblick
1. Denzel Bank mit angepasster Tagesgeldaktion
2. brokerjet schenkt Freetrades
3. Leitzins wird gesenkt
4. Niedrigere Sicherungsgrenze beschlossen
5. Der monatliche Newsticker
6. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
7. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. Denzel Bank mit angepasster Tagesgeldaktion
Die Denzel Bank zahlt auf neue Gelder einen Sonderzins von 2,50% p. a. - im Zeitraum 13.10.11 bis 30.4.12. Einige der weiteren Zeitangaben wurden mittlerweile angepasst, um die Aktion länger anbieten zu können. Neukunden können nun bis 30.11.11 den Kontoantrag online stellen und erhalten dann die Sonderverzinsung für alle Einzahlungen, die bis 31.12.11 eingehen. Bei Bestandskunden wurde der Kontostand des Tagesgeldkontos vor Aktionsbeginn festgestellt, also vom 12.10.11, bis zu diesem Betrag wird mit der regulären Zinskondition von derzeit 1,75% verzinst. Die Frist für die Einzahlungen ist hier kürzer: Der Aktionszins gilt nur für zusätzliche Einzahlungen, die bis 5.12.11 eintreffen. Umbuchungen von anderen bei der Denzel Bank unterhaltenen Konten werden dabei nicht berücksichtigt.

2. brokerjet schenkt Freetrades
brokerjet feiert zehnten Geburtstag. Zehn Freetrades im Gesamtwert von EUR 100,00 sind deshalb die Prämie der Neukundenaktion "Happy Börsday", die nach längerer Aktionspause angelaufen ist. Die Depoteröffnung bei brokerjet muss hierfür bis 16.12.11 erfolgen sowie bis spätestens 29.2.12 zehn Transaktionen vorgenommen werden. Nicht gewertet werden kostenfreie Transaktionen. Fremdspesen sind bei brokerjet bereits mit der Flatfee abgedeckt. Die Prämie muss mit einem auf der Internetseite von brokerjet bereitgestellten Kupon angefordert werden, der zusammen mit dem Depoteröffnungsantrag eingereicht werden soll. Unter allen, die über die Aktion eröffnen, werden zusätzlich zehn iPads verlost. Als Neukunde zählt, wer noch nie Kunde bei brokerjet war.

3. Leitzins wird gesenkt
Die Europäische Zentralbank reagiert auf die Schuldenkrise. Auf der ersten Ratssitzung unter ihrem neuen Präsidenten Mario Draghi entschied sie, den Leitzins zum 9.11.11 von 1,50 auf 1,25 Prozent zu verringern. Draghi begründete die Entscheidung mit dem Risiko, dass sich die Konjunktur in der Eurozone weiter eintrüben könnte. Marktbeobachter hatten zum Auftakt seiner Amtszeit noch nicht mit einer Zinsänderung gerechnet, frühestens im Dezember. Geld wird nun wieder billiger. Das soll die Investitionsfreudigkeit der Unternehmen und den Privatkonsum anfeuern, birgt aber auch die Gefahr, dass die Inflation weiter steigt. Diese lag im Oktober in der Eurozone bei rund drei Prozent.

4. Niedrigere Sicherungsgrenze beschlossen
Die privaten Banken Deutschlands haben den Ende September vom Bundesverband deutscher Banken vorgestellten Vorschlägen zur Reform ihrer freiwilligen Einlagensicherung zugestimmt. Die Abstimmung fand Mitte Oktober auf einer Versammlung von Delegierten in Frankfurt statt. Die Beschlüsse betreffen die Risikosteuerung innerhalb des Fonds und insbesondere die stufenweise Absenkung der Einlagensicherungsgrenze über einen Zeitraum von 10 Jahren. Derzeit schützt der Einlagensicherungsfonds ihres Bundesverbandes Einlagenteile eines jeden Privatkunden ab dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört, bis zu einer Höhe von 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Mitgliedsbank. Zum Januar 2015 wird nun auf 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals abgesenkt, danach zum Januar 2020 auf 15 Prozent und zum Januar 2025 auf 8,75 Prozent. Die Änderung bezieht sich u. a. auch auf ING-DiBa Austria, die als Niederlassung der deutschen ING-DiBa dieser freiwilligen Einlagensicherung angehört.

5. Der monatliche Newsticker
++ die "Trader-Aktion" der Direkt-Anlage Österreich sichert bei Depoteröffnung ab 25.10.11 die vergünstigten Transaktionsentgelte für zwölf Monate, zuvor für sechs Monate ++ bankdirekt.at erweiterte am 17.10.11 ihr Angebot für neue Depotkunden um eine Zinskomponente: 2,80% p. a. für Guthabenteile bis EUR 50.000 auf dem Verrechnungskonto. Dies gilt bis 30.6.12, sofern Wertpapiere im Gegenwert von mindestens EUR 5.000 bis 31.12.11 gekauft oder zu bankdirekt.at übertragen werden ++ bei direktanlage.at beträgt der Sonderzins der "Sparbuchaktion" nunmehr 2,20% p. a. statt zuvor 2,80% p. a., bei einem gleichzeitigen Depotübertrag mit einem Volumen von mindestens EUR 5.000 aber unverändert 3,50% p. a. ++ die AutoBank ist nach einem Jahr Börsennotierung im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse jetzt auch am Dritten Markt der Wiener Börse gelistet. Beides sind kaum regulierte Handelssegmente. Mit dem Zweitlisting will die Bank die Investorenbasis verbreitern ++

6. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Amsterdam Trade Bank machte am 6.10.11 bei ihrem Tagesgeld für österreichische Kunden einen Sprung von 1,75% auf 2,55%. Der Unterschied ist mit 0,80% enorm und wohl als Marketingaufschlag zu sehen. Die Bank führte das Angebot Ende Juli ein. Es handelt sich um eine Auslandsanlage, das Konto wird in den Niederlanden geführt. Die AutoBank positionierte sich im Windschatten der Livebank.at, erhöhte am 10.10.11 von 1,77% auf 1,87%. Die Denzel Bank zahlt auf neue Gelder einen Sonderzins (siehe Themenpunkt 1). bankdirekt.at erhöhte im Oktober beim "Extrakonto" zweimal - zunächst am 1.10.11 von 1,60% auf 1,80% und dann am 24.10.11 von 1,80% auf 1,90%. Die DenizBank verbesserte am 27.10.11 ihren Tagesgeldzins beim "Online Sparen" von 1,875% auf 2,125%. Als Standardkondition ist dies top. Die Kondition wird lediglich übertroffen von Neukunden- bzw. Neugeldofferten bei ING-DiBa Austria und Denzel Bank sowie den Auslandsanlagen bei Advanzia Bank und Amsterdam Trade Bank.
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7. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Die Amsterdam Trade Bank erhöhte am 6.10.11 bei 12 Monaten und 2 Jahren auf jeweils 2,80% (vorher: 2,50% bzw. 2,75%). Denzel Bank verbesserte zum 13.10.11 bei 12 Monaten von 2,00% auf 2,50% und bei 2 Jahren von 2,50% auf 2,75%. bankdirekt.at erhöhte am 20.10.11 bei 2 Jahren auf 1,95% (vorher: 1,85%), bei 3 Jahren auf 2,15% (vorher: 2,05%) und bei 4 Jahren auf 2,40% (vorher: 2,35%). AutoBank zog am 24.10.11 den Zins bei 6 Monaten erheblich nach oben - von 1,97% auf 2,57%. BIGBANK aus Estland erhöhte am 27.10.11 bei jährlicher Zinsgutschrift den Zins der 5-jährigen Laufzeit von 4,35% auf 4,45%. Ab einem Anlagebetrag von EUR 10.000 kommt ein Aufschlag von 0,05% hinzu.
DenizBank erhöhte am 2.11.11 bei 3 Jahren auf 3,75% (vorher: 3,65%). Die Laufzeit von 9 Monaten wurde neu eingeführt - zu 2,75%. Und auch bei 6 bis 10 Jahren ist DenizBank nun vertreten, wobei die Zinssätze hier unterhalb des Zinssatzes der 5-jährigen Laufzeit liegen. Am 3.11.11 setzte AutoBank ihren Zins bei 12 Monaten auf 2,77% (vorher: 2,57%) und bei 2 Jahren auf 2,97% (vorher: 2,87%).
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