Newsletter: Direktbanken.News 08/2012

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.at


Themenüberblick
1. direktanlage.at verliert eigene Rechtspersönlichkeit
2. Der monatliche Newsticker
3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. direktanlage.at verliert eigene Rechtspersönlichkeit
Der österreichische Online-Broker direktanlage.at AG soll Anfang 2013 rechtlich auf seine deutsche Muttergesellschaft, die DAB bank AG, verschmolzen werden. Dies wurde am 25.7.12 auf den Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat der DAB bank vereinbart. Ziel ist, die Strukturen zur Steuerung und Regelung der beiden Gesellschaften zu vereinfachen. Nach der Umsetzung wird die direktanlage.at als Zweigstelle eines Instituts aus einem anderen EU-Mitgliedstaat weiterhin mit der Zentrale in Salzburg und den Filialen in Österreich tätig bleiben. Es ergeben sich personelle Wechsel im Management. Ernst Huber, bisher Vorstandsvorsitzender der direktanlage.at, übernimmt den Vorstandsvorsitz der DAB bank zum 1.8.12. Das Management-Team der DAB bank wird künftig aus drei statt bislang zwei Mitgliedern bestehen. Huber, der u. a. die Bereiche Privatkunden, Personal und weiterhin die Geschäftstätigkeit in Österreich verantworten wird, nimmt den Platz von Markus Gunter ein. Gunter scheide im besten gegenseitigen Einvernehmen aus, teilte die DAB bank mit. Er war seit 2008 als Vorstand und seit 2011 als Vorstandssprecher für sie tätig. Hinzukommen wird Dr. Josef Zellner, der sich bisher als Bereichsleiter um die Geschäftskunden kümmerte, er soll das Gleiche nun im Rang eines Vorstands tun. Bei der direktanlage.at wird für den kurzen Übergangszeitraum bis zur Verschmelzung Paul Reitinger, bisher Abteilungsdirektor Brokerage Services, aufrücken und zusammen mit Jürgen Kühnel im Vorstand sein.

2. Der monatliche Newsticker
++ mit dem wohl größten Kartellvergleich in der Geschichte der USA haben die Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard sowie ein Dutzend großer US-Banken, die deren Karten herausgeben, einen seit 2005 laufenden Rechtsstreit mit US-Einzelhändlern beigelegt. Die Händler warfen den Finanzdienstleistern vor, Absprachen über die Höhe der Gebühren getroffen zu haben, die ihnen für Bezahlvorgänge mit den Karten in Rechnung gestellt werden. Im Rahmen des Vergleichs sollen 6,05 Milliarden Dollar zurückfließen. Überdies sollen die Gebühren für einen bestimmten Zeitraum reduziert werden, was nach Berechnungen der Klägeranwälte weitere 1,2 Milliarden Dollar an Entlastungen bringt. Auch dürfen die Händler in den USA künftig mehr von ihren Kunden verlangen, wenn sie bei der Zahlung statt einer günstigen Zahlungsmethode eine Kreditkarte benutzen. Visa nahm mit rund 4 Milliarden Dollar die größte finanzielle Last des Vergleichs auf sich, auf Mastercard entfallen nach eigenen Angaben 790 Millionen Dollar ++ die EZB senkte im Juli den Leitzins von 1,00% auf 0,75%. Seit Gründung der Währungsunion lag der Leitzins im Euroraum noch nie so tief. Banken bekommen überhaupt keine Zinsen mehr, wenn sie ihre Liquidität über Nacht bei der EZB parken, bisher waren es 0,25%. In den letzten Monaten hatten die Banken diese sogenannte Einlagefazilität verstärkt genutzt, um sich nicht den Marktrisiken auszusetzen ++ direktanlage.at verlängerte am 16.7.12 das Neukundenangebot zu den speziellen Tradingkonditionen mit den üblichen Betragsänderungen, die es im Grunde weder schlechter noch besser machen. Die pauschale Gebühr für die Orders beträgt nun EUR 3,95 (vorher EUR 4,95) je Trade, dafür gilt sie nur noch für Orders bis zum Gegenwert von EUR 10.000 (vorher EUR 20.000). Der Baustein mit der abweichenden Pauschale für die sogenannten Starpartner-Produkte ist wieder eingefügt worden. Diese Pauschale beträgt jetzt EUR 2,95 je Trade, unabhängig vom Ordervolumen ++

3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld


hypodirekt.at unterscheidet ein weiteres Mal nach Eröffnungsdatum: Für Kontoeröffnungen ab 1.8.12 gelten beim "täglich fällig 3" unabhängig vom Anlagebetrag 1,75%. Das Angebot für Kontoeröffnungen vom 1.7.12 bis zum 31.7.12 betrug 1,65% bei einem Anlagebetrag unter EUR 5.000 und 1,80% bei einem Anlagebetrag ab EUR 5.000.


Der Tagesgeldzins der AutoBank liegt seit 1.8.12 bei niedrigen 1,27% (vorher 1,47%).


Die DenizBank zahlt seit 1.8.12 beim "Online Sparen" weniger, verringerte den Tagesgeldzins von 1,85% auf 1,75%.


Steyler Bank verzinst seit 1.8.12 je nach Anlagehöhe mit 0,25% bis 0,35% (vorher 0,30% bis 0,40%).


Advanzia Bank aus Luxemburg ging am 28.7.12 von nominal 2,306% auf nominal 2,031% runter.


Die Porsche Bank nahm am 19.7.12 von 1,60% auf 1,50% zurück.


Die Allianz Investmentbank senkte am 16.7.12 von 1,00% auf 0,75%.


EthikBank aus Thüringen verzinst seit 11.7.12 auf "ZinskontoOnline" und "ZinskontoPlus" Guthabenteile unter EUR 5.000 mit 0,15% (vorher 0,25%) und Guthabenteile ab EUR 5.000 mit 0,40% (vorher 0,50%).


Generali Bank senkte am 10.7.12 beim "ErtragsKonto flexibel" den variablen Sonderzins für Neugeld auf Konten, die ab 14.7.11 eröffnet wurden, von 1,85% auf 1,65%.

4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


Die AutoBank senkte zum 1.8.12 bei den Laufzeiten bis 6 Jahren um 0,20% bis 0,50%. Die höchsten Senkungen betrafen die mittleren Laufzeiten: für 3 Jahre gelten 2,07% (vorher 2,47%) und für 4 Jahre 2,57% (vorher 3,07%). Vorausgegangen ist am 10.7.12 eine Zinssenkung um überwiegend 0,10%, aber bei 3 Jahren um 0,50%.


VakifBank senkte am 1.8.12 bei den Laufzeiten bis 4 Jahren um 0,125% bis 0,25%. Die 2-jährige Laufzeit nahm sie zunächst stärker zurück, nämlich von 2,625% auf 2,25%, am 3.8.12 korrigierte sie hier auf 2,50%.


DenizBank nahm zum 1.8.12 Zinssenkungen vor, und zwar bei den folgenden Laufzeiten: 12 Monate - 2,10% (vorher 2,125%), 2 Jahre - 2,55% (vorher 2,60%), 3 Jahre - 3,00% (vorher 3,10%), 4 Jahre - 3,25% (vorher 3,30%), 8 Jahre - 3,825% (vorher 3,875%), 9 Jahre - 3,875% (vorher 4,00%) und 10 Jahre - 4,00% (vorher 4,125%).


BIGBANK senkte am 25.7.12 ihre Hochzinsangebote aus Estland bei der Laufzeit von 3 Jahren sowie allen Laufzeiten ab 5 Jahren um 0,10% und bei der Laufzeit von 4 Jahren um 0,20%.


Livebank.at verringerte am 24.7.12 bei 6 Monaten auf 1,25% (vorher 1,66%), bei 9 Monaten auf 1,38% (vorher 1,66%), bei 12 Monaten auf 1,75% (vorher 2,00%) und bei 2 Jahren auf 2,00% (vorher 2,25%).


Die Porsche Bank senkte am 19.7.12 bei 6 Monaten auf 1,65% (vorher 1,80%) und bei 12 Monaten auf 2,00% (vorher 2,20%).


Die Denzel Bank kappte am 13.7.12 alle Laufzeiten um 0,25%. Für 6 Monate gelten nunmehr 1,75%, für 12 Monate 2,00%, für 2 Jahre 2,25%, für 3 Jahre 2,50%, für 4 Jahre 2,75% und für 5 Jahre 3,00%.


Generali Bank senkte am 10.7.12 um 0,125% bis 0,375%, am stärksten: die Laufzeit von 6 Monaten auf 1,00% (vorher 1,375%) und die von 12 Monaten auf 1,75% (vorher 2,10%).

Noch einen schönen Monat August wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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