Newsletter: Direktbanken.News 05/2017

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.at


Themenüberblick

1. Gratiskonto mit digitalen Services auch bei Austrian Anadi Bank
2. Der monatliche Newsticker
3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


1. Gratiskonto mit digitalen Services auch bei Austrian Anadi Bank

Die Austrian Anadi Bank legte am 18.4.17 ein Online-Girokonto nach, das sie bereits ab einem monatlichen Gehalts- oder Pensionseingang von EUR 300,00 ohne Grundpreis führt. Sie ergänzte damit ihre Online-Schiene bestehend aus Tagesgeld und Festgeld, durch die sie den Schwerpunkt weiter in Richtung Direktgeschäft verlagert. Der Konsument hat hierzulande mittlerweile eine schöne Auswahl in diesem Bereich, nachdem zuletzt auch die neue Direktbank DADAT mit einem Girokonto an den Markt ging. Im Gegensatz zur DADAT schreibt die Austrian Anadi Bank kein Startguthaben zur Begrüßung gut; stattdessen verlost sie unter den Personen, die bis Ende Juli eröffnen, eine Erstattung der im Monat September 2017 gebuchten Ausgaben bis maximal EUR 1.500, darüber können sich dann nur drei Personen freuen. Eine Maestro-Bankomatkarte ist beim Konto inkludiert, jede weitere - für einen zweiten Kontoinhaber oder einen Bevollmächtigten – kostet unverhältnismäßig viel, jährlich EUR 27,32. Eine Kreditkarte, wahlweise Mastercard oder Visa von PayLife, kann nach drei Gehalts-/Pensionseingängen ab EUR 900,00 pro Monat bestellt werden. Tatsächlich beitragsfrei ist die Kreditkarte nur ab einem jährlichen Warenumsatz von EUR 3.000 pro Kontoinhaber. Bei einem Warenumsatz von EUR 1.000 bis unter EUR 3.000 pro Kontoinhaber kostet sie EUR 11,00. Und wird auch diese Stufe nicht erreicht, bleibt es ohne Abzug bei einem Jahrespreis von EUR 22,00. Einige der neuen technischen Annehmlichkeiten sind integriert, und zwar die Möglichkeit, sich per VideoIdent zu legitimieren, ein automatisierter Kontowechselservice, das grafische Darstellen der Ein- und Ausgaben in Kategorien und das Bargeldauszahlen mit Zahlencode an den eigenen Geldautomaten. Für jede mTAN stellt die Austrian Anadi Bank den Girokunden EUR 0,12 in Rechnung, vermeiden lassen sich die Kosten, wenn man auf die so bezeichnete tresorTAN App ausweicht. Das ist neben der eigentlichen Banking-App (für iOS und Android verfügbar) eine zweite App zur Auftragsfreigabe. Die Bank ist an zehn Standorten vertreten, aber als Wettbewerbsvorteil, um eine kostenlose Einzahlungsmöglichkeit anzubieten, nutzt sie dies beim Online-Girokonto nicht. Am Schalter ist der Vorgang mit EUR 1,90 bepreist und am SB-Terminal mit EUR 0,50. Bleibt der notwendige monatliche Mindesteingang über einen Zeitraum von drei Monaten aus, stellt die Bank auf das ebenfalls neu eingeführte Kontomodell "Online-Konto - Girokonto" um. Es weist lediglich die folgenden Unterschiede auf: Der monatliche Grundpreis beträgt hier EUR 4,70 und ein Dispokredit oder eine Kreditkarte sind nicht vorgesehen. Die Bank behält sich bei einer Umstellung auf dieses Kontomodell ausdrücklich vor, den Dispo sofort aufzukündigen und die Kreditkarte sofort einzuziehen bzw. zu sperren.

2. Der monatliche Newsticker

++ DADAT verschärfte beim "Gehaltskonto" am 3.5.17 - keine fünf Wochen nach dem Start - die Voraussetzung für die kostenlose Kontoführung: Es ist nun ein Gehalts- oder Pensionseingang von mindestens EUR 1.000 notwendig, zuvor mindestens EUR 600,00. Ebenso müssen bei Abschluss ab 3.5.17 monatlich EUR 1.000 statt EUR 600,00 eingehen, um EUR 75,00 Startbonus zu erhalten. DADAT ergänzte außerdem, die Möglichkeit, auf das eigene Girokonto bar einzuzahlen. Dies ist an Einzahlautomaten des Bankhauses Schelhammer & Schattera in Wien in der Goldschmiedgasse bis zum Betrag von EUR 14.995 kostenlos möglich. Mit 50 Cent Gebühr je Transaktion kann bis zum Betrag von EUR 14.995 auch bei einigen Fremdbanken an Automaten eingezahlt werden, eine Liste dazu veröffentlicht DADAT auf ihrer Internetseite

++ die Erste Bank bietet das "Studentenkonto" seit 10.4.17 nur noch für Studenten bis zum Alter von einschließlich 26 Jahren an, zuvor bis einschließlich 29 Jahre

++ bankdirekt.at bietet wie schon in den Vorjahren im Monat Mai

Sonderkonditionen beim Brokerage, die für alle gelten: Erstens können außerbörslich alle Produkte der Raiffeisen Centrobank und der BNP Paribas ohne Orderspesen gehandelt werden. Zweitens erhält man bei Käufen und Verkäufen über die Wiener Börse eine Ermäßigung von annähernd 50 Prozent auf die Orderspesen der bankdirekt.at, die sich aus einer Grundgebühr und einer prozentualen Gebühr auf den Kurswert zusammensetzen. Drittens schreibt bankdirekt.at für im Mai abgerechnete Kaufaufträge von KEPLER-Fonds im Gegenwert von mindestens EUR 5.000 einen Bonus von EUR 50,00 gut. Dasselbe Angebot gilt für Lyxor-ETFs, sodass insgesamt ein Bonus von EUR 100,00 möglich ist. Pro Depot wird der Bonus für KEPLER-Fonds bzw. Lyxor-ETFs jeweils nur einmal gewährt. Aus der Produktpalette der beiden Fondsgesellschaften kann frei gewählt werden, der Betrag sich auch auf mehrere Fonds bzw. ETFs verteilen. Und viertens sind für Neuanmeldungen im Mai Realtimekurse bis Ende Juli kostenlos, die Funktion zu den Realtimekursen muss im Online-Banking gekündigt werden, sonst läuft sie als Abo im Anschluss kostenpflichtig weiter

3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Die Porsche Bank wird am 11.5.17 von 0,50% auf 0,40% senken.

Die Denzel Bank kürzte am 25.4.17 von 0,50% auf 0,35%.

easybank senkte am 18.4.17 beim "easy zinsmax" von 0,15% auf nur noch 0,02%.

4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

Die Porsche Bank wird am 11.5.17 bei 6 Monaten auf 0,55% (bisher 0,65%) senken und bei 12 Monaten auf 0,65% (bisher 0,75%).

Santander Consumer Bank beendete am 25.4.17 das am 4.4.17 ausgerufene Aktionsangebot mit 0,90% bei 6 Monaten, der Zins beträgt bei dieser Laufzeit nun wieder 0,60%. Mit dem Aktionsangebot hatten auch Bestandskunden Gelegenheit, zu einem Zins abzuschließen, wie er Neukunden zurzeit noch beim Tagesgeld von der Santander Consumer Bank für die ersten sechs Monate angeboten wird.

Noch einen schönen Monat Mai wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

Geiselwieslach 4, D-66839 Schmelz
Tel.: +49 6887 9191770, E-Mail: info@modern-banking.at, Internet: www.modern-banking.at
Rechtsform: Einzelunternehmen, Inhaber: Frank Rassier, USt-ID Nr.: DE223559923

Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen.
Impressum: www.modern-banking.at/impressum_at.htm
Disclaimer: www.modern-banking.at/disclaimer_at.htm