Newsletter: Direktbanken.News 04/2015

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.at


Themenüberblick
1. easybank setzt wirtschaftlichen Erfolgskurs fort
2. Der monatliche Newsticker
3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. easybank setzt wirtschaftlichen Erfolgskurs fort
Die easybank konnte im Geschäftsjahr 2014 das im Vorjahr erzielte und bis dahin beste Ergebnis ihrer Firmengeschichte nochmals übertreffen. Laut Aussendung der Bank legte nämlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um ganze 122 Prozent zu, auf 29,1 Millionen Euro gegenüber 13,1 Millionen Euro im Jahr zuvor. Zum einen resultierte dies aus 62 Prozent mehr Betriebserlösen und zum anderen aus einem im Branchenvergleich außerordentlich niedrigen Aufwand-Ertrag-Verhältnis von 35,3 Prozent (Vorjahr 51,8 Prozent). Die Zahl der geführten Kundenkonten erhöhte sich von 460.000 auf 507.000. Das Girokontoprodukt der easybank hat sich durch ein innovatives Banking für PC und Mobile am Markt gut etabliert. Auch 2015 will die Bank auf dieses Produkt den Fokus legen, und vor allem als Hauptbankverbindung wahrgenommen werden. Daneben sollen Kredite, Kreditkarten und Brokerage zunehmend Ergebnisbeiträge liefern, denn im Einlagengeschäft fällt dies durch das niedrige Zinsumfeld zurzeit schwer.

2. Der monatliche Newsticker
++ Generali Bank erhöht bei den Girokonten zum jährlichen Anpassungstermin am 1.7. unter anderem die Kontoführungspauschalen, je nach Kontomodell und auf den Monat umgerechnet auf EUR 3,16, EUR 5,41, EUR 9,02 und EUR 14,47 (bisher EUR 3,11, EUR 5,32, EUR 8,87 und EUR 14,23) ++ direktanlage.at strich am 10.3.15 die Guthabenverzinsung auf den Girokonten, zuvor wurde mit 0,10% verzinst ++ Generali Bank hebt beim Brokerage zum jährlichen Anpassungstermin am 1.7. um einige Cents an, unter anderem mehrere Mindestgebühren: Die Orderprovision für den Börsenhandel in Wien, auf Xetra Frankfurt, den Parkettbörsen in Deutschland sowie Paris, Mailand, Amsterdam, Madrid, Brüssel, Helsinki, Lissabon und New York wird künftig mindestens EUR 22,92 (bisher EUR 22,54) betragen. Der Mindestdepotpreis pro Wertpapier steigt inklusive Mehrwertsteuer auf EUR 7,49 (bisher EUR 7,39) und der pro Depot auf EUR 58,70 (bisher EUR 56,64). Bei Fondsverkäufen werden pauschal EUR 22,92 (bisher EUR 22,54) vereinnahmt. Daneben wird es teurer, die Bank zu verlassen, denn den ausgehenden Übertrag von Papieren inländischer Emittenten belastet die Generali Bank pro Position mit hohen EUR 35,34 (bisher EUR 34,75) und die Schließung von Depot bzw. Konto mit EUR 15,49 (bisher EUR 15,24) ++

3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld


Die DKB aus Berlin wird die tagesgeldähnliche Verzinsung auf dem "Visa-Card-Guthabenkonto" zum 1.6.15 herabsetzen, für die Guthabenteile bis EUR 300.000 auf 0,70% (bisher 0,90%) und für die Guthabenteile darüber auf 0,30% (bisher 0,50%).


MoneYou aus Amsterdam passte am 2.4.15 erstmals seit dem Markteintritt im vergangenen September in Österreich an, beim Tagesgeld von 1,40% auf 1,20%.


ING-DiBa Austria verringerte am 2.4.15 auf 0,60% (vorher 0,80%). ING-DiBa Austria ist beim Tagesgeld in Bezug auf das angelegte Einlagevolumen ein Schwergewicht, viele der Wettbewerber orientieren sich an ihr bei der Zinsgestaltung.


direktanlage.at ging 0,10 Prozentpunkte in beide Richtungen: Sie senkte am 1.4.15 den Standardzins auf 0,50% (vorher 0,60%) und erhöhte gleichzeitig das Zinsangebot an Neukunden. Letzteren räumt sie nun 1,10% p. a. (vorher 1,00% p. a.) ein, weiterhin für Geldanlagen bis EUR 25.000 in den ersten sechs Monaten.


Die AutoBank verringerte am 1.4.15 auf 0,60% (vorher 0,80%).


Generali Bank senkte am 1.4.15 beim "ErtragsKonto flexibel" den variablen Sonderzins auf 0,55% (vorher 0,75%). Er gilt für jeden, der nach dem 14.7.11 eröffnet hat oder jetzt eröffnet. Bestehende Kunden können auf Anfrage ihr ErtragsKonto flexibel auf den Sonderzinssatz umstellen.


sparendirekt.at senkte am 1.4.15 auf 0,32% (vorher 0,47%).


Der zuvor mit 0,20 Prozentpunkten Abstand Höchstbietende, die Renault Bank direkt, senke am 16.3.15 auf 1,00% (vorher 1,20%).

4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


MoneYou aus Amsterdam reduzierte am 2.4.15 bei 6 Monaten auf 1,35% (vorher 1,50%) und bei 12 Monaten auf 1,45% (vorher 1,60%).


ING-DiBa Austria nahm am 2.4.15 bei 6 und 12 Monaten auf 0,60% (vorher 0,80%) zurück.


Generali Bank senkte am 1.4.15 bei 6 Monaten auf 0,375% (vorher 0,50%), bei 9 Monaten auf 0,50% (vorher 0,625%), bei 12 Monaten auf 0,65% (vorher 1,00%), bei 2 Jahren auf 0,85% (vorher 1,10%) und bei 3 Jahren auf 0,95% (vorher 1,20%).


direktanlage.at senkte am 1.4.15 bei 6 Monaten auf 0,30% (vorher 0,60%) und bei 12 Monaten auf 0,40% (vorher 0,60%).


Die Steyler Bank schmälerte am 1.4.15 beim "Missions-Sparbrief" um 0,025 bis 0,30 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 12 Monaten auf 0,125% (vorher 0,15%) und bei 5 Jahren auf 0,25% (vorher 0,40%).


bankdirekt.at senkte am 1.4.15 bei 12 Monaten auf 0,60% (vorher 0,70%) und bei 2 Jahren auf 0,80% (vorher 1,00%).


BIGBANK aus Estland erhöhte am 31.3.15 bei den Kurzläufern und senkte bei den Laufzeiten von 4 bis 7 Jahren. Bei folgenden Laufzeiten änderte sie die Zinssätze, angegeben sind die Konditionen für Anlagebeträge unter EUR 10.000: 12 Monate - 1,45% (vorher 1,35%), 2 Jahre - 1,55% (vorher 1,45%), 4 Jahre - 1,70% (vorher 1,75%), 5 bis 7 Jahre - 1,75% (vorher 1,80%)


Die DenizBank kürzte am 16.3.15 ab der 6-jährigen Laufzeit um 0,05 bis 0,25 Prozentpunkte. In allen betreffenden Laufzeiten liegt sie im Vergleich weiterhin auf dem ersten Platz. Es gelten bei ihr für 6 Jahre 2,05% (vorher 2,10%), für 7 Jahre 2,10% (vorher 2,20%), für 8 Jahre 2,15% (vorher 2,30%), für 9 Jahre 2,20% (vorher 2,40%) und für 10 Jahre 2,25% (vorher 2,50%).

Noch einen schönen Monat April wünscht

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