Newsletter: Direktbanken.News 03/2014

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.at


Themenüberblick
1. AutoBank wegen Kroatien-Debakel deutlich in den roten Zahlen
2. Der monatliche Newsticker
3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. AutoBank wegen Kroatien-Debakel deutlich in den roten Zahlen
Das Jahresergebnis der AutoBank drehte 2013 ins Minus. Gemäß dem vorläufigen Zahlenmaterial betrug der Verlust vor Steuern EUR 989.000, nach einem kleinen Gewinn von EUR 6.000 im Vorjahr. Sondereffekte aus dem Rückzug aus dem kroatischen Markt werden als Erklärung angeführt. Die ersten Schritte des Rückzugs wurden 2012 eingeleitet, wegen der Insolvenz des dortigen Autohandelspartners. Objektunterschlagungen, damit verbundene erhöhte Anwalts- und Beratungskosten sowie Verzögerungen durch den kroatischen Zoll schlugen sich im Ergebnis nieder, teilte das Unternehmen mit. Insgesamt seien hierdurch in den Jahren 2012 und 2013 Kosten und Abschreibungen in Höhe von ca. 2,0 Millionen Euro entstanden. Die Aktivitäten in Kroatien, dem einzig noch verbliebenen Engagement in Osteuropa, seien nun endgültig beendet und auch ergebnismäßig verarbeitet. Operativ stieg das Einlagevolumen um 6,6 Prozent, das Neugeschäftsvolumen mit Endkunden in den Bereichen Finanzierung und Leasing legte offenbar ebenfalls zu. Daraus resultiere ein Nettozinsertrag von 5,7 Millionen Euro (Vorjahr: 4,8 Millionen Euro). Die Aktie der AutoBank ist seit heute neben der Notierung im Entry Standard der Börse Frankfurt auch an der Börse München im Mittelstandssegment m:access gelistet. Das soll vor allem Anleger und Investoren im süddeutschen Raum ansprechen, denn die deutsche AutoBank-Niederlassung hat in München ihren Sitz.

2. Der monatliche Newsticker
++ ING-DiBa Austria schloss das Geschäftsjahr 2013 mit positiven Kennzahlen ab. Die Kundenzahl der kundenstärksten österreichischen Direktbank stieg auf 521.000 (Vorjahr 514.000). Die "Retail Balances", eine Summe aus Einlagen von Privatkunden, Krediten an Privatkunden sowie verwaltetem Depotvolumen, stieg auf 7,6 Milliarden Euro (Vorjahr 7,3 Milliarden Euro). Der Personalbestand lag bei 147 Mitarbeitern, zuvor bei 140. 2013 forcierte ING-DiBa Austria das Geschäft mit den Krediten. Sowohl die Anzahl der Kreditkunden wie auch das Kreditvolumen seien um jeweils 10 Prozent gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Viele Kunden hätten sich für einen Kredit der Bank wegen der Fixzinsgarantie entschieden, welche die Zinskondition über die gesamte Kreditlaufzeit sichert. Das schmale Produktportfolio der ING-DiBa Austria umfasst neben Autokredit, Wohnkredit und zweckungebundenem Ratenkredit die Einlageprodukte und Fonds. Der Gewinnbeitrag als Niederlassung der ING-DiBa AG, Frankfurt, wird in den Veröffentlichungen von ING-DiBa Austria nicht mitgeteilt ++ die TeamBank setzt im Zeitraum vom 24.2.14 bis 16.5.14 bei ihrem Ratenkredit eine Zinsaktion in Szene. Ihre Zinssätze sind generell von der Bonität des Antragstellers abhängig. Ein Abschluss im Aktionszeitraum, sofern positiv beschieden, sichert bei Nettodarlehensbeträgen ab EUR 1.500 und Kreditlaufzeiten von 72 oder 84 Monaten zu, dass der effektive Jahreszins maximal 10,00% p. a. (vorher 12,00% p. a.) betragen wird. Der Vorteil ist somit auf die schlechteren Bonitätsgruppen beschränkt. Löst die TeamBank einen Kreditbetrag bei einer Fremdbank ab, gilt weiterhin ein Wechselvorteil, der individuelle Zins reduziert sich dann noch um einen Abschlag von 1,00% ++ ING-DiBa Austria schenkt zu jedem ausgezahlten "Autokredit" in einer aktuellen Aktion einen Tankgutschein im Wert von EUR 80,00. Der Gutschein wird innerhalb von zwei Wochen nach Ablauf der Rücktrittsfrist versendet ++

3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld


Advanzia Bank aus Luxemburg senkte am 1.3.14 von nominal 1,322% auf 1,203%.


EthikBank aus Thüringen kürzte am 17.2.14 bei den Guthabenteilen ab EUR 5.000 auf 0,10% (vorher 0,20%).


Die Amsterdam Trade Bank mit Sitz in den Niederlanden senkte zum 17.2.14 auf 1,05% (vorher 1,25%).

4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

Livebank.at verringerte am 28.2.14 bei 12 Monaten um 0,15% und bei den weiteren Laufzeiten um 0,10%. Es gelten für 12 Monate 0,85% (vorher 1,00%), für 2 Jahre 1,05% (vorher 1,15%), für 3 Jahre 1,25% (vorher 1,35%), für 4 Jahre 1,55% (vorher 1,65%) und für 5 Jahre 1,90% (vorher 2,00%).


Amsterdam Trade Bank aus den Niederlanden senkte zum 17.2.14 bei den Laufzeiten bis 9 Monaten um 0,15% und bei den Laufzeiten darüber um 0,20%. Sie bietet zum Beispiel für 12 Monate 1,30% (vorher 1,50%), für 3 Jahre 1,60% (vorher 1,80%) und für 5 Jahre 1,80% (vorher 2,00%).

Noch einen schönen Monat März wünscht

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